GEMEINDE · NIEDERÖSTERREICH

Brunn an der Wild

Romanische Spuren und Freizeit im westlichen Bezirk Horn

GEMEINDEKENNZIFFER31102
Pfarrkirche Sankt Laurentius in Dietmannsdorf, Gemeinde Brunn an der Wild
Pfarrkirche Sankt Laurentius in Dietmannsdorf, Gemeinde Brunn an der Wild · Foto: Duke of W4 · „Kath. Pfarrkirche hl. Laurentius und Friedhof Dietmannsdorf“ · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 at · Für regionalinfo.at verkleinert und als AVIF komprimiert; kein zusätzlicher Zuschnitt. Weitergabe unter derselben Bildlizenz.
Einwohner
856
01.01.2026
Fläche
32,01 km²
Bevölkerungsdichte
26,7
Einwohner je km²
PLZ des Gemeindeamtes
3595
Keine vollständige PLZ-Liste

Datenquelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026 · aufbereitet für regionalinfo.at.

BRUNN AN DER WILD KENNENLERNEN

Brunn an der Wild: Wege durch Wald und Taffa-Land

Brunn an der Wild liegt im Bezirk Horn, westlich der Bezirkshauptstadt im Waldviertel. Die Gemeinde zählt 856 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) und umfasst 32,01 Quadratkilometer. Ihre Siedlungen verteilen sich über die Wild und das Horner Becken.

Zwischen Wild und offener Flur

Die Wild ist das Waldgebiet im Norden und Westen der Gemeinde. Brunn selbst ist als Straßendorf angelegt. Die zehn Katastralgemeinden heißen Atzelsdorf, Brunn an der Wild, Dappach, Dietmannsdorf, Frankenreith, Fürwald, Neukirchen, St. Marein, Waiden und Wutzendorf. Ihre Seehöhen reichen laut Gemeinde von 420 bis 580 Metern. Der Erlebnisweg „Natur Tanken“ richtet die Aufmerksamkeit auf Waldluft, Geräusche, Gerüche und Oberflächen; die Gemeinde verlinkt dazu eine Wandertour gleichen Namens.

Kirchen in Neukirchen und St. Marein

Die Pfarrkirche in Neukirchen an der Wild besitzt einen romanischen Turm und romanische Mauerteile; ihr Chor ist gotisch. Der freistehende Hochaltar stammt aus dem Jahr 1766. St. Marein ist eine ehemalige Wallfahrtskirche, heute dem Stift Altenburg inkorporiert. Der barocke Bau ruht teilweise auf gotischen Grundmauern; der Pfarrhof daneben enthält Bauteile aus dem 16. Jahrhundert und geht auf das frühere Schloss Sumarein zurück. Die Pfarren der Gemeinde gehören zum Pfarrverband im Horner Becken. Im August 2026 feierte die Pfarrgemeinde in St. Marein Mariä Himmelfahrt mit Kirchenchor, Kräuter- und Fahrzeugsegnung. Auch Dietmannsdorf besitzt eine dem heiligen Laurentius geweihte Pfarrkirche.

Frühe Erwähnungen und Zusammenschlüsse

Neukirchen an der Wild ist 1076, Dappach 1135, Dietmannsdorf an der Wild um 1180 und Frankenreith 1252 urkundlich belegt. Brunn selbst erscheint in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. In Dietmannsdorf arbeiteten im 15. und 16. Jahrhundert Eisen- und Silberbetriebe. Brunn an der Wild und Dappach wurden am 1. Jänner 1968 zu einer Gemeinde zusammengelegt.

Gemeindeleben und Freizeitanlage

Der Freizeit- und Tennisverein pflasterte 2024 den Zugangsweg zur Anlage; die Gemeinde unterstützte das Projekt finanziell. Die Freizeitanlage im Niedertal bietet zwei Tennisplätze, ein Badebiotop, Fun-Court, Beachvolleyballplatz, Kinderspielplatz, Tischtennis und Clubhaus.

Kommunale Bauprojekte 2024

Der kommunale Bericht für 2024 hält weitere Veränderungen in den Ortschaften fest: In Dietmannsdorf wurde ein ehemaliger Waschplatz renaturiert; Betonflächen wichen Grünflächen und begrünten Parkplätzen. Seit September 2024 nahm der Kindergarten in Neukirchen auch Zweijährige auf. Am 16. November wurde dort eine dritte Gruppe eröffnet; im Garten kamen Spielgeräte für kleinere Kinder, Sträucher und Schattenbäume hinzu. Im Frühjahr 2024 wurde der Glasfaserausbau in Wutzendorf, Frankenreith und St. Marein fortgesetzt. Im Herbst folgten Verbindungsleitungen von St. Marein über Waiden nach Dietmannsdorf sowie Anschlüsse für die Wildhäuser. In Neukirchen wurden Dorfstraße, Nußbergweg und Pfarrhofweg asphaltiert; zugleich erneuerte die Gemeinde Wasserleitungen und verlegte Leerrohre für Glasfaser. An der Dorfstraße entstand auch eine Anspeisung für den Löschteich.

Quellen und Belege

Stand der Angaben: 08.10.2026

GEOGRAFIE

Brunn an der Wild auf der Karte

Gemeindegebiet · Stand 01.01.2026

Rot: aus amtlichen Gemeindegrenzen abgeleitet und für die Anzeige vereinfacht. Kartenhintergrund: basemap.at. Quellen und Methodik

GEMEINDE IN ZAHLEN

Einwohner im Zeitvergleich

StichtagEinwohner
31.10.2011 · Registerzählung858
31.10.2021 · Registerzählung843
01.01.2026 · Bevölkerungsstand856

Die Abstände zwischen den Stichtagen sind unterschiedlich. Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026.

Gebäude · 31.10.2021
421
NUTS-3-Region
Waldviertel (AT124)

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Besonderheiten & Ausflugsziele

ÜBER DIE GEMEINDEGRENZE HINAUS

Nachbargemeinden von Brunn an der Wild

Nachbarschaft aus gemeinsamen Grenzabschnitten der amtlichen Geometrien abgeleitet. Reine Berührungspunkte und ausländische Gemeinden sind nicht enthalten.