RÖNS KENNENLERNEN
Röns: kleinste Gemeinde Vorarlbergs auf einer sonnigen Terrasse
Röns liegt rund hundert Meter über dem Illtal auf einer nach Süden offenen Terrasse. Mit 386 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) und 1,45 Quadratkilometern Fläche ist die Gemeinde im Bezirk Feldkirch die kleinste Vorarlbergs.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Röns – Wikipedia, feste Artikelversion
Zwischen Illtal und bewaldetem Hang
Der Ortskern liegt auf etwa 610 Metern Seehöhe; nördlich steigt das Gelände bewaldet weiter an. Nach Süden entwässern der Vermülsbach, nach Nordwesten das Walsbächle. Die Hänge und offenen Wiesen geben dem Ort einen ländlichen Charakter, obwohl Röns unmittelbar an die stärker besiedelten Orte des Walgaus anschließt. Landwirtschaftliche Flächen nehmen einen großen Teil des kleinen Gemeindegebiets ein, Wald bedeckt ebenfalls einen erheblichen Anteil. Das Walsbächle ist zugleich als Europaschutzgebiet ausgewiesen.
Quellen: Röns – Wikipedia, feste Artikelversion · Röns - Startseite
Kleine Betriebe und Arbeit im Tal
2024 gab es in Röns 35 Arbeitsstätten mit 65 Beschäftigungsverhältnissen. Die kleine Zahl passt zu einem Ort, in dem Wohnen und Landwirtschaft eng beieinanderliegen. Ein konkreter Betrieb ist der Hof im Glück der Familie Barwart: Auf 16 Hektar hält sie Milchkühe, Rinder, Ziegen und Hühner. Im s’Hoflädile verkauft die Familie eigene und regionale Lebensmittel wie Rohmilch, Butter und Eier direkt ab Hof. Der Laden schafft einen Verkaufsweg für landwirtschaftliche Erzeugnisse vor Ort. Zugleich ist Röns eng mit den Arbeitsmärkten im Tal verbunden: 85,6 Prozent der Erwerbstätigen am Wohnort pendelten 2024 aus der Gemeinde aus.
Quellen: Statistik Austria – Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindeergebnisse · Hof im Glück – eigene Hofwebseite
Ein Ort mit langer Überlieferung
Der Name Röns erscheint bereits um 830 als „Reune“ in einem rätischen Urbar. Funde von Mauerfragmenten in der Flur Heidenhaus aus den Jahren 2017 und 2018 lassen offen, ob dort Reste einer mittelalterlichen Burg oder eines römischen Burgus liegen. Die Deutung ist damit nicht abschließend geklärt; sie verweist aber auf eine frühe Nutzung des Geländes. Prägend im Ortsbild ist die dem heiligen Magnus geweihte Kirche. Sie wurde 1495 errichtet, ihr Altar stammt von 1508. Röns gehörte wie andere Orte des heutigen Vorarlbergs zeitweise zu Bayern und kam 1814 wieder zu Österreich. Seit 1861 ist es Teil des Landes Vorarlberg.
Quellen: Geschichte - Röns - Startseite - Leben in Röns - Historisches - Geschichte · Röns – Wikipedia, feste Artikelversion
Dorfleben im kleinen Maßstab
Im Schulhaus liegt der Magnussaal, den die Gemeinde für schulische, kulturelle und sportliche Veranstaltungen bereitstellt. Kindergarten, Schülerbetreuung und Volksschule bieten Kindern im Ort kurze Wege. Röns gehört außerdem zu den Jagdberggemeinden, die Angebote über Gemeindegrenzen hinweg organisieren. So ergänzen Einrichtungen in den Nachbarorten das kleine Angebot im Dorf. Die Gemeinde führt eigene Vereine und landwirtschaftliche Betriebe; deren Aktivitäten finden in einem überschaubaren Siedlungsraum statt. Zwischen Häusern und Wiesen liegen nur kurze Wege, während die bewaldeten Hänge nördlich des Dorfes und das Tal südlich davon unterschiedliche Landschaftsräume eröffnen. Das ist für Röns mit seiner geringen Fläche charakteristisch: Wohnen, Landwirtschaft und gemeinschaftliche Nutzung liegen eng beieinander. Wer im Ort einkauft, findet mit dem Hoflädile zudem einen Direktvermarkter, der Lebensmittel aus eigener Erzeugung und von regionalen Partnern anbietet.
Quellen: Röns - Startseite · Hof im Glück – eigene Hofwebseite · Röns – Wikipedia, feste Artikelversion · Gemeinde Röns – Kinderbetreuung und Schule
Quellen und Belege
- STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026
- Röns – Wikipedia, feste Artikelversion · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Versionsgeschichte
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Stand der Angaben: 15.10.2026
