GEMEINDE · TIROL

Breitenbach am Inn

Breitenbach verbindet einen alten Pfarrort mit einem weitläufigen Siedlungsgebiet und heutigen Alltagsangeboten.

GEMEINDEKENNZIFFER70505
Gemeindeamt in Breitenbach am Inn
Gemeindeamt in Breitenbach am Inn · Foto: Ironbernietyrol · „Gemeindeamt Breitenbach“ · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Für regionalinfo.at verkleinert und als AVIF komprimiert; kein zusätzlicher Zuschnitt. Weitergabe unter derselben Bildlizenz.
Einwohner
3 582
01.01.2026
Fläche
37,99 km²
Bevölkerungsdichte
94,3
Einwohner je km²
PLZ des Gemeindeamtes
6252
Keine vollständige PLZ-Liste

Datenquelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026 · aufbereitet für regionalinfo.at.

BREITENBACH AM INN KENNENLERNEN

Ein Dorf zwischen Inn und verstreuten Weilern

Breitenbach am Inn liegt am nördlichen Talrand des Inns im Bezirk Kufstein. Die Gemeinde zählt 3.582 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) und umfasst 37,99 Quadratkilometer. Neben dem Dorfkern gehören mehrere Weiler und Ortsteile dazu. Diese Streulage prägt Wege zur Schule, Nahversorgung und Gemeindeeinrichtungen; der Inn wiederum verbindet Breitenbach mit Kundl und dem Wirtschaftsraum des Unterinntals.

Dorfkern und Streusiedlung

Breitenbach umfasst den Dorfkern und verstreute Ortsteile wie Haus, Kleinsöll und Schönau. Im Zentrum liegen Schule, Gemeindeamt und Geschäfte; für die Außenlagen sind Straßenverbindungen wichtig. Südlich des Inns verläuft die Unterinntalbahn, deren nächste Haltestelle in Kundl liegt. Die Brücke über den Fluss verbindet Breitenbach mit diesem Bahnhof und den Angeboten auf der anderen Talseite. Innerhalb der Gemeinde gehören Kinderbetreuung, Volksschule und Mittelschule zum Alltag. Wer durch die Gemeinde fährt, passiert deshalb Wohnhäuser, Felder und Hanglagen, bevor er wieder einen stärker bebauten Ortsteil erreicht.

Pfarrgeschichte und Inn

Die Pfarrgeschichte Breitenbachs reicht bis kurz vor das Jahr 800 zurück; 1157 erscheint der Ort urkundlich als Tafelpfarre des Stifts St. Andrä in Freising. Über lange Zeit bildete der Inn eine kirchliche und politische Grenze. Zugleich war er Verkehrsweg: Waren kamen mit Schiffen, und eine Schopperstätte reparierte Innschiffe. Der Name des Schopperwirts erinnert an diese Arbeit. Die Verbindung nach Kundl erfolgte früher per Fähre; die 1896 eröffnete Brücke erleichterte den Weg auf die südliche Talseite. Damit veränderte sich der Alltag zwischen Dorf und Inntal. Die Pfarrkirche St. Petrus ist bis heute ein sichtbarer Bezugspunkt dieser langen Ortsgeschichte.

Arbeit und Versorgung heute

Die Arbeitsstättenzählung 2024 erfasste in Breitenbach 266 Arbeitsstätten und 602 Beschäftigte am Arbeitsort. Zugleich pendelten 80,8 Prozent der aktiv Erwerbstätigen am Wohnort aus. Im Dorf bieten Bäckerei und Lebensmittelmarkt tägliche Versorgung; Handwerksbetriebe und Gastronomie ergänzen sie. Ein weiterer örtlicher Arbeitsbereich sind Bildung und Kinderbetreuung: Volksschule, Mittelschule, Kindergarten und Kinderhort bieten Familien Leistungen direkt in der Gemeinde. Die Bäckerei verkauft Brot und Gebäck, der Lebensmittelmarkt deckt alltägliche Einkäufe ab. So hat Breitenbach trotz des hohen Auspendleranteils eigene Dienste für Familien und die tägliche Versorgung. Die Brücke nach Kundl verbindet diesen lokalen Arbeits- und Versorgungsraum mit den größeren Arbeitsplätzen und Bahnverbindungen auf der anderen Innseite.

Kirche und Alltagsorte

Die Pfarrkirche St. Petrus steht im Dorfzentrum nahe Gemeindeamt und Nahversorgung. Ihre lange Pfarrgeschichte gibt dem Ortskern einen historischen Bezug, der beim Gang durch das Dorf sichtbar bleibt. Ein zweiter Kirchenstandort liegt in Kleinsöll: Die Filialkirche zum heiligen Johannes dem Täufer steht dort auf einer Anhöhe. Der Weg zwischen beiden Orten zeigt, wie sich Breitenbach über Dorfkern und Weiler verteilt. Spaziergänge und Radtouren führen weiter durch landwirtschaftlich genutzte Flächen Richtung Inn und in die Hanglagen. Die Filialkirche ist von April bis Ende September unregelmäßig geöffnet; in den Wintermonaten bleibt der Innenraum geschlossen. Auch von außen ist das Gebäude auf der Anhöhe gut zu sehen.

Quellen und Belege

Stand der Angaben: 15.10.2026

GEOGRAFIE

Breitenbach am Inn auf der Karte

Gemeindegebiet · Stand 01.01.2026

Rot: aus amtlichen Gemeindegrenzen abgeleitet und für die Anzeige vereinfacht. Kartenhintergrund: basemap.at. Quellen und Methodik

GEMEINDE IN ZAHLEN

Einwohner im Zeitvergleich

StichtagEinwohner
31.10.2011 · Registerzählung3 322
31.10.2021 · Registerzählung3 505
01.01.2026 · Bevölkerungsstand3 582

Die Abstände zwischen den Stichtagen sind unterschiedlich. Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026.

Gebäude · 31.10.2021
1 078
NUTS-3-Region
Tiroler Unterland (AT335)

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Besonderheiten & Ausflugsziele

ÜBER DIE GEMEINDEGRENZE HINAUS

Nachbargemeinden von Breitenbach am Inn

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