ST. MARGARETHEN AN DER RAAB KENNENLERNEN
Im Raabtal zwischen Gleisdorf und Hügelland
St. Margarethen an der Raab liegt in einem breiten Tal, das sich zwischen Gleisdorf und den oststeirischen Hügeln öffnet. Die Marktgemeinde im Bezirk Weiz hat 4.163 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) und umfasst 43,09 Quadratkilometer. Acht Katastralgemeinden reichen vom Raabtal auf die umliegenden Hänge.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Marktgemeinde St. Margarethen: Wissenswertes
Talboden und Seitentäler
St. Margarethen liegt im breiten Raabtal, sieben Kilometer südlich von Gleisdorf. Die Marktgemeinde reicht vom flachen Talboden auf sanfte Hänge zwischen 319 und 499 Metern Seehöhe. Ihre acht Katastralgemeinden entstanden in der heutigen Zusammensetzung bei der Gemeindezusammenlegung 1968. Laut Gemeinde bestehen jeweils ungefähr ein Drittel der Fläche aus Wald, Ackerland und Wiesen. Am Talboden bündeln sich Hauptort, Feldbacher Straße und die Verbindung zur A 2; in den Seitentälern liegen Höfe, Obstgärten und kleinere Siedlungen. Der Dorf- und der Marktplatz geben dem weit verteilten Gemeindegebiet einen gemeinsamen Ortskern.
Quellen: Marktgemeinde St. Margarethen: Wissenswertes · St. Margarethen an der Raab – Wikipedia, feste Artikelversion
Ackerbau, Obst und Betriebe
Die Arbeitsstättenzählung 2024 erfasst 439 Arbeitsstätten und 1.586 Beschäftigungsverhältnisse am Arbeitsort. 39,6 Prozent der Beschäftigten arbeiten im sekundären Sektor; 75,5 Prozent der aktiv Erwerbstätigen am Wohnort pendeln aus. Im Raabtal und in den Seitentälern wird vor allem Ackerbau betrieben, auf den Hängen liegen Obst- und Weingärten. Erzeugnisse werden in Hofläden, Buschenschänken, am Bauernmarkt und direkt ab Hof verkauft. Diese Vermarktung verbindet Landwirtschaft mit Gastronomie und Handel im Gemeindegebiet. Die amtlichen Zahlen zeigen zugleich einen beachtlichen örtlichen Arbeitsmarkt und starke Verflechtungen mit Arbeitsorten außerhalb.
Quellen: Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindetab · Marktgemeinde St. Margarethen: Wissenswertes
Kirche und Dorfzentrum
Die Kirche auf dem Hügel über dem Ort wurde 1267 als Filialkirche erwähnt und 1295 zur Pfarrkirche erhoben. Der heutige Bau entstand ab etwa 1510 an der Stelle eines älteren Gebäudes. Netzrippengewölbe und quadratischer Westturm prägen die gotische Landkirche. Unterhalb verbinden Dorf- und Marktplatz den Ortskern mit kommunalen Einrichtungen. Der 2006 neu gestaltete Dorfplatz wird auch für Kulturveranstaltungen genutzt. Dazwischen steht ein revitalisierter Stadl mit Bücherei, Café und Zahnarztpraxis. Acht Säulen des Dorfbrunnens stehen für die acht Katastralgemeinden. Die politische Gemeinde entstand 1850 und erhielt 2010 das Marktrecht. Wer den Hauptort besucht, kann Kirche und Plätze auf kurzem Weg miteinander verbinden.
Quellen: Marktgemeinde St. Margarethen: Wissenswertes · St. Margarethen an der Raab – Wikipedia, feste Artikelversion · Marktgemeinde St. Margarethen: Sehenswürdigkeiten
Landwirtschaft und Naherholung
Abseits des Zentrums prägen Kapellen und Bildstöcke die Ortschaften und Wegkreuzungen. Sie stehen zwischen Höfen, Feldern und Obstgärten, die sich vom Raabtal in die Seitentäler ziehen. Für Ausflüge nennt die Gemeinde den Raabtalradweg und die Aussichtswarte am Kleeberg. Der Aussichtsturm ist als begehbare Skulptur mit Plattform beschrieben; von dort öffnet sich ein Blick über das Raabtal und die oststeirischen Hügel. beim Dorfplatz liegen dagegen Stadl, Brunnen und öffentliche Einrichtungen dicht beieinander. So führen kurze Wege durch den Marktort, während Radfahrten und Aussichtspunkte die Hügellandschaft erschließen. Die Nähe zu Gleisdorf und der Autobahn erleichtert außerdem Fahrten in die Region. Am Dorfplatz finden Kulturveranstaltungen statt, sodass der Platz über den Alltagsverkehr hinaus genutzt wird.
Quellen: Marktgemeinde St. Margarethen: Wissenswertes · Marktgemeinde St. Margarethen: Sehenswürdigkeiten
Quellen und Belege
Stand der Angaben: 14.10.2026
