WEIZ KENNENLERNEN
Weiz: Industriestadt zwischen Tabor und Weizberg
Zwischen dem mittelalterlichen Tabor und dem weithin sichtbaren Weizberg verbindet Weiz alte Marktgeschichte mit starker Industrie. Die Stadtgemeinde im Bezirk Weiz zählt 12.212 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) und umfasst 17,50 km².
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Stadtgeschichte Weiz
Zwischen Bach und Berg
Weiz liegt am Weizbach, einem Nebenfluss der Raab, rund 25 Kilometer nordöstlich von Graz. Am Fuß des Zetz und des Patscha beginnt das Grazer Bergland; südlich der Stadt öffnet sich die Oststeiermark. Zum Gemeindegebiet gehören sieben Ortschaften, darunter Krottendorf, Preding und Nöstl. Damit stehen Geschäftsstraßen und Schulen im Zentrum neben Wohngebieten und ländlicheren Siedlungen. Weiz bündelt Aufgaben für ein größeres Umland: Als Bezirkshauptstadt kommen Menschen für Behörden, Ausbildung und Versorgung hierher. Der Bahnhof und mehrere Haltestellen verbinden die Stadt mit Gleisdorf; Busse ergänzen das Angebot. Im Zentrum liegen viele Ziele nah beieinander, während der Weizberg über dem Stadtkern einen gut sichtbaren Übergang in die höher gelegenen Wohn- und Grünräume bildet.
Quellen: Stadtgeschichte Weiz · Tabor – Stadtgemeinde Weiz · Stadtinformation Weiz · Basilika am Weizberg · Das Kunsthaus Weiz
Arbeit mit elektrischer Energie
Die Arbeitsstättenzählung 2024 weist für Weiz 1.092 Arbeitsstätten und 12.307 Beschäftigte am Arbeitsort aus; 46,7 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse entfielen auf den sekundären Sektor. Die Elektrotechnik ist im Stadtbild und auf dem Arbeitsmarkt präsent: Andritz Hydro fertigt Ausrüstung für Wasserkraftwerke, Siemens Transformers Austria Leistungstransformatoren. ELIN Motoren gehört ebenfalls zu den Betrieben, die aus der langen Weizer Industriegeschichte hervorgegangen sind. Neben den Werken arbeiten Bauunternehmen, Zulieferer, Handel und Dienstleister in der Stadt. Das Innovationszentrum W.E.I.Z. beherbergt Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen. So treffen industrielle Fertigung und technische Ausbildung am selben Ort aufeinander.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Arbeitsstätten 2024 · Stadtinformation Weiz
Marktgeschichte im Stadtraum
Die erste urkundliche Nennung von Weiz stammt aus dem Jahr 1188; damals wurden Ort und Thomaskirche erwähnt. Auf dem Tabor über dem Hauptplatz wurde die Kirche im 16. Jahrhundert mit einer Befestigung umgeben. Die Taborkirche steht nahe bei Rathaus, Geschäften und dem Kunsthaus. Die Basilika am Weizberg liegt nordöstlich des Stadtkerns auf einer Anhöhe. Ihr heutiger spätbarocker Bau entstand im 18. Jahrhundert; 2017 erhob der Vatikan sie zur Basilica minor. Der Höhenunterschied zwischen Hauptplatz und Weizberg prägt das Stadtbild. Das Kunsthaus setzt neben den historischen Bauten einen zeitgenössischen Akzent.
Quellen: Stadtgeschichte Weiz · Tabor – Stadtgemeinde Weiz · Stadtinformation Weiz · Basilika am Weizberg · Das Kunsthaus Weiz
Schulen, Kultur und kurze Wege
Weiz bündelt Bildungsangebote für die Oststeiermark: Neben Volksschulen gibt es ein Gymnasium, eine Handelsakademie und eine Höhere Technische Lehranstalt. Jugendliche aus umliegenden Gemeinden kommen deshalb zum Unterricht in die Stadt. Das Kunsthaus und das Kulturzentrum Weberhaus bieten Räume für Konzerte, Theater und Ausstellungen. Geschäfte, Gastronomie und Gesundheitsangebote konzentrieren sich im Zentrum und an den Zufahrten; viele Besorgungen lassen sich mit einem Kulturbesuch verbinden. Die normalspurige Landesbahn führt nach Gleisdorf und hält an mehreren Stationen im Stadtgebiet. Wer vom Hauptplatz zum Weizberg hinaufgeht, erlebt den Wechsel vom geschäftigen Talboden zu Wohnstraßen und Grünräumen. Die Wege zwischen den beiden Kirchen erschließen zugleich unterschiedliche Teile der Stadt.
Quellen: Stadtgeschichte Weiz · Tabor – Stadtgemeinde Weiz · Stadtinformation Weiz · Basilika am Weizberg · Das Kunsthaus Weiz
Quellen und Belege
Stand der Angaben: 14.10.2026
