GLEISDORF KENNENLERNEN
Gleisdorf: Stadt im Raabtal
Gleisdorf liegt im Raabtal an der Mündung von Laßnitz und Rabnitz und ist zugleich Stadt und regionales Zentrum. Die Stadtgemeinde im Bezirk Weiz zählt 11.554 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) auf 38,81 Quadratkilometern. Seit 2015 gehören auch Labuch, Laßnitzthal, Nitscha und Ungerdorf dazu.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Gleisdorf – offizielle Gemeindeseite
Stadt im Raabtal
Gleisdorf liegt rund 21 Kilometer östlich von Graz. Raab, Laßnitz und Rabnitz strukturieren den Talraum; die Ortsteile reichen in die oststeirische Hügel- und Riedellandschaft. Mit zehn Ortschaften umfasst die Stadtgemeinde mehr als den geschlossenen Stadtkern. Die Gemeindefusion 2015 vereinte Gleisdorf mit Labuch, Laßnitzthal, Nitscha und Ungerdorf. Dadurch gehören auch ländliche Siedlungen und landwirtschaftliche Flächen zum Gemeindegebiet. Ostbahn und Bahn nach Weiz treffen am Bahnhof zusammen; Straßen verbinden die Stadt mit Weiz, Hartberg und Feldbach.
Quellen: Gleisdorf – Wikipedia, feste Artikelversion · Gleisdorf – offizielle Gemeindeseite
Vom Römerort zur Stadt
Eine Siedlung bestand im Gebiet des heutigen Gleisdorf bereits in römischer Zeit. Die älteste erhaltene namentliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1229 und belegt auch die dem heiligen Laurentius geweihte Kirche. Die heutige Stadtpfarrkirche entstand im Kern um 1500 und wurde im 17. sowie im späten 19. Jahrhundert erweitert. Am Hauptplatz steht die Mariensäule von 1665. Die Bauten zeigen, wie sich der Markt als Zentrum des Umlands entwickelte. 1872 erhielt Gleisdorf Anschluss an die Bahnstrecke Graz–Budapest. Die heutige Stadt verbindet damit eine historische Mitte mit Verkehr und Versorgung, die weit über die eigenen Ortsteile hinausreichen.
Quellen: Gleisdorf – Wikipedia, feste Artikelversion · Gleisdorf – offizielle Gemeindeseite · Stadtpfarrkirche St. Laurentius – Stadt Gleisdorf
Dienstleistungen, Forschung und Versorgung
Die Arbeitsstättenzählung 2024 verzeichnete in Gleisdorf 2.458 Arbeitsstätten und 8.790 Beschäftigungsverhältnisse; 76,9 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse entfielen auf Dienstleistungen. Neben Handel und Versorgung prägt technische Arbeit die Stadt. Die Feistritzwerke betreiben von Gleisdorf aus ein regionales Stromnetz und bauen Glasfaseranschlüsse aus. Dazu gehören auch Wasserkraftwerke und die Aufnahme von Solarstrom in das Netz. Die Stadtwerke versorgen Haushalte mit Trinkwasser und Fernwärme; sie organisieren außerdem die Abfallwirtschaft und betreiben Sammelzentren. AEE INTEC forscht in der Feldgasse an erneuerbaren Energien, thermischen Speichern sowie Wasser- und Prozesstechnologien für Gebäude und industrielle Systeme. Das Institut entwickelt Wärme- und Gasversorgungspläne für Gleisdorf und sein Umland; dabei prüft es Alternativen wie Wärmepumpen und Solarthermie.
Quellen: Gleisdorf – Wikipedia, feste Artikelversion · Statistik Austria – Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindetab · Gleisdorf – offizielle Gemeindeseite · AEE INTEC – Kontakt · AEE INTEC – Forschungsbereiche · AEE INTEC – CoSpatial Heat
Energieweg und Stadtzentrum
Am Hauptplatz steht der Solarbaum, ein 17 Meter hohes Kunstwerk mit Solarmodulen, das seit 1998 zum Stadtbild gehört. Von dort führt die Straße der Energiewende als Themenweg weiter und erklärt Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit an Stationen im öffentlichen Raum. Die acht Stationen im Zentrum beginnen am Solarbaum und führen durch die Innenstadt. Das Angebot knüpft an Gleisdorfs lokale Energiegeschichte an. Die Stadtpfarrkirche St. Laurentius liegt auf dem Kirchenriegel nahe dem Hauptplatz; ihr Bau verbindet spätgotischen Kern und spätere Erweiterungen. Auch die Mariensäule ist vom Solarbaum aus zu Fuß erreichbar. Der Bahnhof liegt in Gehweite des Stadtkerns und verbindet ihn mit dem Umland.
Quellen: Hauptplatz – Solarbaum – Stadt Gleisdorf · Stadtjournal Gleisdorf – Straße der EnergiewÆnde · Stadtpfarrkirche St. Laurentius – Stadt Gleisdorf · Stadt Gleisdorf – Langer Tag der Energie 2026
Quellen und Belege
- STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026
- Gleisdorf – Wikipedia, feste Artikelversion · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Versionsgeschichte
- Gleisdorf – offizielle Gemeindeseite
- Statistik Austria – Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindetab
- Gemeindeseite / Besuchsziel
- Gemeindeseite / Besuchsziel
- Solarbaum am Hauptplatz
- Stadtpfarrkirche St. Laurentius
- Hauptplatz – Solarbaum – Stadt Gleisdorf
- Stadtjournal Gleisdorf – Straße der EnergiewÆnde
- Stadtpfarrkirche St. Laurentius – Stadt Gleisdorf
- MiR-Museum im Rathaus – Stadt Gleisdorf
- AEE INTEC – Kontakt
- Stadt Gleisdorf – Langer Tag der Energie 2026
- AEE INTEC – Forschungsbereiche
- AEE INTEC – CoSpatial Heat
Stand der Angaben: 14.10.2026
