ALLERHEILIGEN BEI WILDON KENNENLERNEN
Kirchdorf und Schlossgeschichte im Stiefingtal
Der Hauptort Allerheiligen liegt im Stiefingtal auf einem bewaldeten Hügelland zwischen Stiefing und Mur. Die Gemeinde im Bezirk Leibnitz zählt 1.629 Einwohnerinnen und Einwohner (1. Jänner 2026) auf 20,36 Quadratkilometern. Sie besteht aus sieben Ortschaften und erinnert in ihrem Namen an die Pfarrkirche, um die der Ort entstand.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Ortsgeschichte – Allerheiligen bei Wildon
Sieben Ortschaften im Hügelland
Die Stiefing ist das größte Gewässer der Gemeinde und fließt bei Leibnitz in die Mur. Der Hauptort liegt zwischen diesen Flussräumen in einer teilweise bewaldeten Hügellandschaft. Neben Allerheiligen gehören Großfeiting, Kleinfeiting, Pesendorf, Pichla, Schwasdorf und Siebing zur Gemeinde; zwei Katastralgemeinden fassen die Ortsteile zusammen. Die heutige Gemeinde entstand 1968 aus den früheren Gemeinden Allerheiligen und Feiting. Der südsteirische Charakter zeigt sich auch im Klima- und Landschaftsraum des Riedellands. Buslinien führen von Allerheiligen nach Graz beziehungsweise über Siebing nach Leibnitz und Wagna.
Quellen: Allerheiligen bei Wildon – Wikipedia, feste Artikelversion · Ortsgeschichte – Allerheiligen bei Wildon
Bäuerliche Prägung und Pendelarbeit
Die Arbeitsstättenzählung 2024 erfasste 134 Arbeitsstätten und 391 Beschäftigungsverhältnisse am Arbeitsort. Der primäre Sektor stellt 26,9 Prozent der Arbeitsstätten; das macht die Landwirtschaft im örtlichen Betriebsbild weiterhin sichtbar. Zugleich pendelten 81,0 Prozent der aktiv Erwerbstätigen mit Wohnort in der Gemeinde aus. Die Gemeindegeschichte beschreibt den Wandel vom bäuerlichen Alltag zu Nebenerwerbslandwirtschaft und kleinen Gewerben. Das örtliche Angebot bleibt kleinteilig und ist nicht auf landwirtschaftliche Betriebe beschränkt. Im Hauptort bündeln Café-Shop-Post Gastronomie, Nahversorgung und Postdienst an einem Anlaufpunkt. So ergänzt eine konkrete Alltagsdienstleistung die landwirtschaftlich geprägte Betriebsstruktur; die Beschäftigungszahlen erfassen alle Sektoren zusammen.
Quellen: Arbeitsstättenzählung 2024 – Gemeindeergebnisse · Gemeinde Allerheiligen bei Wildon · Ortsgeschichte – Allerheiligen bei Wildon
Kirche und Schloss als Ursprung
Der Ort entstand bei Schloss Herbersdorf und der Kirche. Markwart von Herbersdorf ließ 1218 nahe dem Schloss eine Kirche errichten; die Herbersdorfer Herrschaft prägte die Gegend über Jahrhunderte. Später bauten die Jesuiten die Kirche aus; während der Pest 1680 verlegten sie den Unterricht Grazer Scholastiker vorübergehend hierher. Im 19. Jahrhundert endete die Grundherrschaft, und die neu entstandenen Gemeinden übernahmen Verwaltungsaufgaben. 1968 wurden Allerheiligen und Feiting vereinigt.
Quellen: Ortsgeschichte – Allerheiligen bei Wildon · Allerheiligen bei Wildon – Wikipedia, feste Artikelversion
Kirche, Wege und regionale Angebote
Die Pfarrkirche Allerheiligen ist ein zentraler Bezugspunkt des Dorfes und wird von der Gemeinde mit ihrer Geschichte und den Gottesdienstzeiten beschrieben. Das Schloss Herbersdorf ist heute zu Mietwohnungen umgebaut und deshalb kein gewöhnliches Besichtigungsziel. Draußen erschließen regionale Wanderwege das Hügelland: Der Grabenlandtrail durchquert Allerheiligen von Norden nach Süden, und der Grazer Umland-Weg führt ebenfalls durch die Gemeinde. Für den Alltag bleibt die Verbindung nach außen wichtig: Regiobuslinien verknüpfen den Hauptort mit Graz und Leibnitz. Im Ort selbst ergänzen Nahversorgung, Postdienst und Gastronomie das Angebot der landwirtschaftlichen Direktvermarkter. Die Gemeinde beschreibt zudem Vereine als Träger des örtlichen Kultur- und Sportlebens. Damit finden sich zwischen Pfarrkirche und Hügelland sowohl gemeinsame Aktivitäten als auch Wege für eine Wanderung. Die touristische Übersicht der Gemeinde nennt außerdem Buschenschänken und Wirtshäuser, an denen sich eine Wanderung mit einer Einkehr verbinden lässt.
Quellen: Pfarre Allerheiligen · Freizeit und Tourismus – Allerheiligen bei Wildon · Ortsgeschichte – Allerheiligen bei Wildon · Allerheiligen bei Wildon – Wikipedia, feste Artikelversion
Quellen und Belege
- STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026
- Allerheiligen bei Wildon – Wikipedia, feste Artikelversion · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Versionsgeschichte
- Ortsgeschichte – Allerheiligen bei Wildon
- Pfarre Allerheiligen
- Freizeit und Tourismus – Allerheiligen bei Wildon
- Gemeinde Allerheiligen bei Wildon
- Arbeitsstättenzählung 2024 – Gemeindeergebnisse
Stand der Angaben: 14.10.2026
