EMPERSDORF KENNENLERNEN
Empersdorf: Landleben am Oberlauf der Stiefing
Empersdorf liegt am Oberlauf der Stiefing und ist die nördlichste Gemeinde des Bezirks Leibnitz. Am 1. Jänner 2026 hatte die Gemeinde 1.401 Einwohnerinnen und Einwohner auf 14,19 Quadratkilometern. Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinde Empersdorf und die Ortschaften Empersdorf und Liebensdorf. Die Gemeinde verweist auf die Verbindung aus ruhigem Landleben und der rund zwanzigminütigen Nähe zu Graz – eine Lage, die Wohnen im Grünen mit Wegen in die Stadt verbindet.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Empersdorf – Wikipedia, feste Artikelversion · Empersdorf Chronik
Zwischen Stiefing und Stadt
Das Stiefingtal weitet sich im Gemeindegebiet; kleinere Siedlungen liegen zwischen landwirtschaftlich genutzten Flächen und den bewaldeten Höhen. Die Nähe zu Graz unterscheidet Empersdorf von abgelegeneren Dörfern des Bezirks: Die Gemeinde nennt etwa zwanzig Minuten Fahrzeit zur Landeshauptstadt. Die Kirchbacher Straße B 73 ist eine wichtige Verbindung durch die Region, und ein Busfahrplan der Linie 551 wird von der Gemeinde veröffentlicht. Empersdorf bleibt zugleich kleinteilig gegliedert: Neben dem Hauptort gehört Liebensdorf dazu. Für den Alltag sind Volksschule, Kindergarten, Kinderkrippe und Gemeindeamt wichtige Einrichtungen; der Gemeindeplatz wurde im Zuge des Kindergartenumbaus 2022 neu gestaltet.
Quellen: Empersdorf – Wikipedia, feste Artikelversion · Empersdorf Chronik
Alte Dorfkerne, heutige Gemeinde
Der Name Empersdorf ist seit 1286 urkundlich nachweisbar. Die autonome Ortsgemeinde entstand 1850. Die Gemeindechronik verortet die Entstehung der Dörfer Empersdorf, Liebensdorf, Rauden und Michelbach bereits im 11. Jahrhundert; alte Hausnamen und Flurformen seien teilweise bis heute erkennbar. Die Dorfkapelle in Rauden ist ein sichtbarer Teil dieser kleinteiligen Siedlungsgeschichte. 1680 wurde dort ein Pestkreuz errichtet, das an das Ende einer Pestwelle erinnert; 2024 beging die Gemeinde den 150. Jahrestag der Kapelle. Der historische Kern ist damit nicht auf ein einzelnes Zentrum beschränkt: Ortsnamen, Kapellen und Hoflagen prägen mehrere Ortsteile.
Quellen: Empersdorf – Wikipedia, feste Artikelversion · Empersdorf Chronik
Arbeit und Landwirtschaft
Die Arbeitsstättenzählung 2024 erfasste in Empersdorf 119 Arbeitsstätten und 388 Beschäftigungsverhältnisse am Arbeitsort. 29,4 Prozent der Arbeitsstätten entfielen auf den primären Sektor, 19,3 Prozent auf die Produktion. Anschaulich wird das Gewerbe im Wirtschaftspark Liebensdorf: Die dortige Werkstatt Rupp wartet und repariert unter anderem Mercedes- und Puch-Geländewagen; ihre aktuelle Adresse und Öffnungszeiten veröffentlicht sie selbst. Dieses Beispiel beschreibt eine örtliche Tätigkeit, steht aber nicht für alle Betriebe. Zugleich arbeiteten 71,6 Prozent der am Ort Beschäftigten im Dienstleistungssektor. Von den aktiv Erwerbstätigen mit Wohnort Empersdorf pendelten 2024 84,2 Prozent aus. Landwirtschaft, Gewerbe und Wege zu Arbeitsorten außerhalb der Gemeinde prägen damit den Alltag.
Quellen: Statistik Austria, Arbeitsstättenzählung 2024 · Rupp WTS – Werkstatt und Kontakt
Gemeinschaft und Alltag
Empersdorf hält das soziale Leben über Schule, Betreuung, Vereine und wiederkehrende Dorftermine zusammen. Die Gemeindeseite nennt Maibaumaufstellen, Bauernheuriger und Sonnwendfeuer als Beispiele für Veranstaltungen, bei denen sich die Ortsteile treffen. Ein Kindergarten mit Kinderkrippe und die Volksschule bilden Angebote für Familien; die Ganztagesschule wurde 2018 erweitert. Sportflächen und Mehrzweckhalle ergänzen die örtliche Infrastruktur. Die Chronik hält auch längerfristige Veränderungen des Alltags fest: Breitband wurde 2019 und 2020 im Gemeindegebiet ausgebaut, vier öffentliche E-Ladestationen kamen 2020 hinzu. Das sind konkrete Einrichtungen, die zeigen, wie die Gemeinde trotz überschaubarer Größe Wohnen, Betreuung und Mobilität organisiert.
Quellen: Empersdorf – Wikipedia, feste Artikelversion · Empersdorf Chronik
Quellen und Belege
Stand der Angaben: 14.10.2026
