SANKT GEORGEN AN DER STIEFING KENNENLERNEN
Dorfzentrum zwischen Kirche, Schloss und Stiefingtal
Sankt Georgen an der Stiefing liegt am Nordostrand des Leibnitzer Feldes und verbindet einen kompakten Hauptort mit zwölf weiteren Ortschaften. Die Marktgemeinde zählt 1.639 Einwohnerinnen und Einwohner (1. Jänner 2026) auf 18,72 Quadratkilometern. Der Ort wird von Pfarrkirche und Schloss geprägt; sie stehen nahe beieinander und geben dem Zentrum ein historisches Profil. Seit 2015 umfasst die Gemeinde auch die Katastralgemeinde Hart sowie weitere Flächen der früheren Gemeinde Stocking. Landwirtschaftliche Betriebe, Pendelwege und örtliche Versorgung bestehen neben der zentralen Rolle von Schule und Verwaltung.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Sankt Georgen an der Stiefing – Wikipedia, feste Artikelversion · Wissenswertes | Marktgemeinde
Im Übergang zum Leibnitzer Feld
Die Gemeinde liegt östlich der Mur, am Rand des Leibnitzer Feldes. Ihre Ortschaften reichen vom Hauptort über Stiefing und Lappach bis zu Hart bei Wildon; diese Streuung macht das Gemeindegebiet größer als das kompakte Zentrum vermuten lässt. Die Pfarrkirche liegt auf rund 317 Metern Seehöhe. Buslinien verbinden Sankt Georgen mit Graz, Wildon, Leibnitz und Ragnitz. Die Linien 521, 551 und 620 bedienen verschiedene Richtungen, darunter auch die Haltestellen bei Schule und Ortszentrum.
Quellen: Wissenswertes | Marktgemeinde · Öffentliche Verkehrsmittel
Arbeitsplätze und Pendeln
Die Arbeitsstättenzählung 2024 weist für Sankt Georgen 162 Arbeitsstätten und 536 Beschäftigte in Arbeitsstätten aus. 69,8 Prozent der Arbeitsstätten entfielen auf Dienstleistungen, 22,8 Prozent auf den Primärsektor. Unter den aktiv Erwerbstätigen mit Wohnort in der Gemeinde pendelten 79,6 Prozent aus. Landwirtschaftliche Standorte und Dienstleistungen bestehen damit neben einer starken Verbindung zu auswärtigen Arbeitsorten. Ein konkreter Dienstleistungsstandort ist die Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft im Schloss Neudorf im Ortsteil Neudorf. Dort liegt berufliche Ausbildung abseits des Hauptorts; das Schloss St. Georgen beim Pfarrzentrum ist ein anderes Gebäude.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindeergebnisse · Wissenswertes | Marktgemeinde
Ein Dorf mit Versorgung und Schule
Im Hauptort liegen Gemeindeamt, Pfarrkirche und Schule nahe beieinander. Die Buslinien 521, 551 und 620 verbinden Haltestellen bei Schule und Ortszentrum mit Wildon, Graz, Leibnitz und Ragnitz. Für Kinder und Jugendliche sind diese Wege Teil des Schulalltags. Die Fachschule im Schloss Neudorf erweitert das Bildungsangebot in einer anderen Ortschaft. Die Gemeinde führt aktuell insgesamt 13 Ortschaften auf, darunter Hart bei Wildon, Lappach, Stiefing und Stiefingberg. Gerade die Fachschule in Neudorf zeigt, dass Bildung nicht allein im Hauptort stattfindet. Weitere Wege führen aus den kleinen Siedlungen zu Schule und Verwaltung.
Quellen: Wissenswertes | Marktgemeinde · Öffentliche Verkehrsmittel
Kirche, Schloss und Erinnerung
Die Pfarrkirche ist bereits 1147 urkundlich erwähnt und bildet mit Schloss St. Georgen das historische Ensemble des Hauptorts. Die Gemeinde nennt außerdem einen dreiseitigen Pranger mit Richterschwert und eine Mariensäule. In Hart bei Wildon steht eine Bekreuzigungsgruppe; auf dem Johannishügel liegt die Gedenk- und Grabstätte des Dichters Paul Ernst. Schloss Neudorf gehört dagegen zur heutigen Ausbildung und liegt nicht bei der Pfarrkirche. Diese unterschiedlichen Orte zeigen Geschichte auch außerhalb des Zentrums. Für Kirchen- und Schlossinnenräume sind keine allgemeinen Besuchszeiten belegt; Pranger und Mariensäule lassen sich vom öffentlichen Ortsraum aus betrachten.
Quellen: Wissenswertes | Marktgemeinde · Sankt Georgen an der Stiefing – Wikipedia, feste Artikelversion
Quellen und Belege
- STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026
- Sankt Georgen an der Stiefing – Wikipedia, feste Artikelversion · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Versionsgeschichte
- Wissenswertes | Marktgemeinde
- Öffentliche Verkehrsmittel
- Pfarre St. Georgen an der Stiefing
- STATISTIK AUSTRIA – Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindeergebnisse
Stand der Angaben: 14.10.2026
