HOFKIRCHEN IM MÜHLKREIS KENNENLERNEN
Hofkirchen im Mühlkreis oberhalb der Donauschlinge
Hofkirchen im Mühlkreis liegt oberhalb der Schlögener Donauschlinge am Übergang vom Mühlviertler Hochland zur Donau. Die Marktgemeinde im Bezirk Rohrbach hat 1.568 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) und umfasst 22,68 Quadratkilometer. Die Donau prägt die südliche Landschaft und verbindet den Ort mit einer historischen Verkehrsachse.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026
Vom Hochland hinunter zur Donau
Das Gemeindegebiet fällt nach Süden zur Donau ab und umfasst unterschiedliche Landschaftsräume: bewaldete Höhen im Norden, landwirtschaftlich genutztes Hochland und steile Hänge an der Donauschlucht. Der Markt liegt im oberen Teil des Gemeindegebiets; Niederranna und weitere Orte liegen näher an der Donau. Wer hier unterwegs ist, wechselt zwischen bäuerlich geprägten Höhen und dem engen Flusstal. Die Schlögener Schlinge ist ein markanter Abschnitt der Donau, an dem der Fluss eine große Schleife zieht. Hofkirchen ist über Wanderwege und Fährverbindungen in diese Flusslandschaft eingebunden.
Quellen: Hofkirchen im Mühlkreis – Wikipedia, feste Artikelversion
Produktion und Dienstleistungen am Arbeitsort
Statistik Austria zählte 2024 in Hofkirchen 157 Arbeitsstätten und 600 Beschäftigungsverhältnisse am Arbeitsort; 40,7 Prozent der Beschäftigten entfielen auf den sekundären Sektor. 70 Prozent der Erwerbstätigen am Wohnort pendelten aus. Ein konkretes Produktionsbeispiel ist Global Hydro Energy in Niederranna: Der Betrieb bietet Maschinenbau, Wasserturbinen und Elektronik an und entwickelt Anlagen für Wasserkraft. Damit ist ein spezialisiertes Fertigungsunternehmen in der Gemeinde verankert. Die Statistik erfasst alle örtlichen Arbeitsstätten, nicht nur diesen Betrieb, und zählt Beschäftigungsverhältnisse am Arbeitsort statt der Erwerbstätigen nach Wohnort.
Quellen: Statistik Austria: Abgestimmte Erwerbsstatistik 2024, Gemeindeergebnisse · Hydro
Burgen bewachten Wege und Täler
Über dem Rannatal liegen die Burgruinen Falkenstein und Haichenbach, die im Hochmittelalter erstmals urkundlich erwähnt wurden. Ihre Lage an den steilen Talhängen macht sichtbar, wie Herrschaft und Siedlung in der Region mit Geländekanten verbunden waren. In der Gemeinde steht außerdem Schloss Marsbach; im Markt bildet die Pfarrkirche einen historischen Bezugspunkt. Die Bauwerke verteilen sich über Höhen und Täler und zeigen, dass Hofkirchens Geschichte nicht auf den zentralen Marktplatz beschränkt ist. Bei Falkenstein ist der Innenbereich der Ruine außerhalb angekündigter Sanierungswochenenden gesperrt; für Besucher bleibt der Blick von außen maßgeblich.
Quellen: Hofkirchen im Mühlkreis – Wikipedia, feste Artikelversion · Gemeinde Hofkirchen: Burgruine Falkenstein
Ein Ort für Wege an der Donau
Der Naturlehrpfad an der Schlögener Schlinge führt von Au in Hofkirchen nach Grafenau in der Gemeinde Niederkappel. Auf 3,5 Kilometern erklären Tafeln Geologie, Tier- und Pflanzenwelt; für die Route sind gute Schuhe nötig, weil es ein gesicherter Wanderpfad ist. Eine Längsfähre auf der Donau verbindet die Ufer und kann zur Rückkehr zum Ausgangspunkt dienen. Der Weg ist als mittel eingestuft, führt über unbefestigten Boden und ist mit Seilen gesichert; Radfahren ist verboten. Die Tour dauert rund eineinhalb Stunden; laut Routenangabe führt sie 89 Höhenmeter bergauf und 55 bergab. Am Startpunkt Au stehen fünf Parkplätze zur Verfügung; die Route eignet sich auch für Gruppen und Schulklassen. Die Gemeinde führt außerdem Donausteig-Routen und die Falkensteinrunde. Diese Wege erschließen die markanten Höhenunterschiede zwischen Markt, Donauhang und Flussufer.
Quellen: Oberösterreich Tourismus: Naturlehrpfad Donauschlinge · Sights
Quellen und Belege
- STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026
- Hofkirchen im Mühlkreis – Wikipedia, feste Artikelversion · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Versionsgeschichte
- Municipal
- Sights
- Hydro
- Statistik Austria: Abgestimmte Erwerbsstatistik 2024, Gemeindeergebnisse
- Gemeinde Hofkirchen: Burgruine Falkenstein
- Oberösterreich Tourismus: Naturlehrpfad Donauschlinge
Stand der Angaben: 11.10.2026
