PENNEWANG KENNENLERNEN
Pennewang: Höfe, Kapellen und der Krailberg
Pennewang verteilt sich über Bäche, Felder und kleine Ortschaften am Übergang vom Hausruckviertel zum Alpenvorland. Die Gemeinde im Bezirk Wels-Land zählt 1.068 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) auf 18,37 Quadratkilometern. Ihr höchster Punkt ist der 504 Meter hohe Krailberg, an dessen Gipfel mehrere Gemeindegrenzen zusammentreffen.
Ein Gemeindegebiet aus vielen kleinen Orten
Pennewang liegt westlich von Wels und ist von einer offenen, landwirtschaftlich geprägten Landschaft umgeben. Der Imhartingerbach entwässert den größten Teil des Gemeindegebiets; im Süden verläuft der Zeilinger Bach, im Westen berührt der Grünbach das Gemeindegebiet. Die Höhen bleiben meist unter 400 Metern, bevor das Gelände zum Krailberg ansteigt. Die Gemeinde umfasst 27 Ortschaften und vier Katastralgemeinden. Kapellen, Höfe und Weiler liegen entlang der Straßen und Güterwege. Mehr als zwei Drittel der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, während Wälder ein weiteres Viertel des Gebiets bedecken. Die Lage prägt auch den Alltag: Kindergarten, Volksschule mit Nachmittagsbetreuung und Spiel- und Sportanlagen befinden sich in der Gemeinde, weiterführende Schulen liegen in Gunskirchen und Lambach.
Ein spätgotischer Innenraum und eine alte Pfarrgeschichte
Wer die Pfarrkirche Pennewang betritt, sieht im zweischiffigen Langhaus ein Netzrippengewölbe aus spätgotischer Zeit. Von außen weisen das nördliche Strebewerk und der Portalvorbau auf diese ältere Bauphase hin. Später kamen die zweigeschoßige Empore und spätbarocke Altäre hinzu. Das um 1800 entstandene Hauptaltarbild zeigt den Pfarrpatron Bartholomäus; Wechselbilder verändern den Altar im Lauf des Kirchenjahres. Die schriftlich belegte Pfarrgeschichte reicht weiter zurück als viele Teile der heutigen Ausstattung: Eine Kirche wird 1355 erwähnt, im 15. Jahrhundert bestand hier ein Vikariat und 1595 wurde Pennewang selbständige Pfarre.
Wanderwege zum höchsten Punkt des Bezirks
Am Krailberg steht ein Gipfelkreuz auf 504 Metern Seehöhe. Der Gipfel liegt an den Grenzen von Pennewang, Bachmanning und Neukirchen bei Lambach und bietet einen markanten Zielpunkt im hügeligen Umland. Die kommunale Wanderarena umfasst vier beschilderte Rundwege zum Gipfel; sie wurde 2015 eröffnet und baut auf einer älteren Initiative der Pfarre Pennewang auf, die dort 1995 ein Kreuz aufstellen ließ. Entlang der Wege liegen auch Kapellen in den verstreuten Ortschaften, etwa die Kapelle Enzenberg in Haindorf. Für Besucherinnen und Besucher sind die Wege über Feld- und Güterstraßen besonders geeignet, weil sie die verstreuten Siedlungen und die Höhenzüge in einer zusammenhängenden Runde erschließen.
Landwirtschaft und viele kleine Arbeitsorte
In Pennewang weist die Arbeitsstättenzählung 2024 insgesamt 102 Arbeitsstätten aus; dort wurden 165 Beschäftigungsverhältnisse gezählt. Der primäre Sektor stellte 30,4 Prozent der Arbeitsstätten und 23,6 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse. Die Gemeindeseite führt zahlreiche Direktvermarkter aus verschiedenen Ortschaften, darunter den Biohof Waldenberger in Wiesham, den Ziegenhof Leeb in Mitterfils und den Kaudinghof in Pühret. Diese Betriebe machen Landwirtschaft als örtliche Tätigkeit anschaulich: Neben der Bewirtschaftung von Flächen werden Lebensmittel direkt angeboten. In den Einträgen finden sich außerdem Edelbrände und Christbäume als konkrete Produkte. Der Auspendleranteil unter den aktiv Erwerbstätigen am Wohnort betrug 2024 83,2 Prozent. Die Zahlen beschreiben Arbeitsstätten und Beschäftigungsverhältnisse am Arbeitsort; sie sind keine Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe.
Quellen und Belege
- STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026
- Pennewang – Wikipedia, feste Artikelversion · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Versionsgeschichte
- Gemeinde Pennewang: Pfarrkirche Pennewang
- Gemeinde Pennewang: Sehenswürdigkeiten
- Gemeinde Pennewang: Wanderarena Krailberg
- Gemeinde Pennewang: Direktvermarkter
- STATISTIK AUSTRIA – Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindeergebnisse
Stand der Angaben: 13.10.2026
