MITTERBERG-SANKT MARTIN KENNENLERNEN
Hochplateau unter dem Grimming
Mitterberg-Sankt Martin verbindet das sonnige Hochplateau des Mitterbergs mit dem Talbereich am Fuß des Grimming. Die Gemeinde zählt 1.998 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) auf 54,93 km². Sie entstand 2015 aus Mitterberg und Sankt Martin am Grimming. Der Grimming bildet eine weithin sichtbare Orientierung, während die verstreuten Ortschaften und Höfe das Plateau als Lebensraum kennzeichnen. Im Tal liegen Sankt Martin und die Salza, deren Staubereich Landschaft und Erholung prägt.
Leben auf dem Plateau und im Tal
Der Mitterberg öffnet den Blick über das Ennstal und ist zugleich bäuerlich geprägter Siedlungsraum. Im Tal liegen Sankt Martin am Grimming und die Salza. Die Gemeinde nennt aktuell 21 Ortschaften, darunter Gersdorf, Gstatt und St. Martin am Grimming. Der Gemeinde zufolge gehören auch Diemlern, Lengdorf und Zirting zu den Ortschaften. Das macht verständlich, warum Wege zwischen Höfen, Talort und Gemeindeamt zum Alltag gehören. Die Verwaltung liegt in Gersdorf, während St. Martin einen eigenen Siedlungskern bildet. Das Gemeindegebiet ist zudem in die vier Katastralgemeinden Diemlern, Lengdorf, Mitterberg und St. Martin gegliedert.
Wasser und Wege unter dem Grimming
Der Salza-Stausee liegt bei Sankt Martin am Grimming und bietet einen markanten Kontrast zum offenen Plateau. Der Gemeindeseite zufolge prägen Grimming und Hochplateau das Landschaftsbild; sie verweist außerdem auf ein Erlebnisfreibad in St. Martin, dessen Saisonangebot zeitlich begrenzt ist. Von den Wegen aus sind Talort und Hochplateau aus wechselnden Blickwinkeln erfahrbar. Die kommunale Bewegungsarena umfasst 14 beschilderte Wander-, Lauf- und Nordic-Walking-Strecken mit zusammen 70 Kilometern.
Kleine Arbeitsstätten, ausgeprägtes Pendeln
2024 wurden in Mitterberg-Sankt Martin 196 Arbeitsstätten gezählt. 30,6 Prozent lagen im primären Sektor; insgesamt waren 471 Beschäftigungsverhältnisse in den Arbeitsstätten erfasst, davon 36,9 Prozent im sekundären und 46,3 Prozent im tertiären Sektor. 78,1 Prozent der aktiv Erwerbstätigen am Wohnort pendelten aus. Diese Werte zeigen, dass die Gemeinde viele kleine Arbeitsorte hat und ein großer Teil der Berufstätigen außerhalb arbeitet. Die Gemeinde bezeichnet sich landwirtschaftlich als Grünlandgebiet; Höfe bewirtschaften damit vor allem Wiesen und Futterflächen. Ein örtlicher Dienstleistungsort ist das Erlebnisfreibad St. Martin: Im Sommer arbeiten dort Badeaufsicht, Kassa und ein separat verpachtetes Buffet.
Kirchorte und Gemeindeleben
Die Pfarrkirche St. Martin am Grimming steht im Talort, die Kapelle in Gstatt markiert einen kleineren Siedlungsbereich. Die Gemeindeseite nennt außerdem die Kapelle Maria im Griebl in Kaindorf und führt deren Symbol im Gemeindewappen. So lassen sich mehrere historische Kirchorte im heutigen Gemeindegebiet unterscheiden. Gegenwärtige Treffpunkte sind das saisonale Freibad und die Wege der Bewegungsarena; letztere sind mit Bergfenstern ausgestattet, die den Blick auf umliegende Gipfel lenken. Die Wege sind nicht nur touristisch: Sie verbinden Aussichtspunkte und Ortsteile auf dem Plateau. Die Gemeinde nennt zehn Bergfenster entlang der Routen. Sie lenken den Blick auf Gipfel und geben Spaziergängen über das Plateau eine erkennbare Wegmarke.
Quellen und Belege
- STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026
- Mitterberg-Sankt Martin – Wikipedia, feste Artikelversion · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Versionsgeschichte
- Arbeitsstättenzählung 2024 – Gemeindetabelle
- Gemeinde Mitterberg-Sankt Martin – Startseite
- Gemeinde Mitterberg-Sankt Martin – Tourismus
- Gemeinde Mitterberg-Sankt Martin – Eckdaten
- Gemeinde Mitterberg-Sankt Martin – Bewegungsarena
- Gemeinde Mitterberg-Sankt Martin – Landwirtschaft
- Gemeinde Mitterberg-Sankt Martin – Freibad 2026
Stand der Angaben: 14.10.2026
