GOING AM WILDEN KAISER KENNENLERNEN
Going am Wilden Kaiser: Dorfplatz vor der Felskulisse
Going am Wilden Kaiser ist durch seinen Dorfplatz vor der markanten Nordseite des Kaisergebirges bekannt. Die Gemeinde zählt 2.023 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) und umfasst 20,57 Quadratkilometer. Landwirtschaft, Handwerk und Tourismus treffen hier aufeinander; Kirche, Kapellen und Badesee machen den Ort auch für Besucher erfahrbar.
Zwischen Kaiser und Tal
Going liegt am Übergang zwischen Leukental und Sölllandl, zwischen dem Wilden Kaiser im Norden und den Kitzbüheler Alpen im Süden. Der Dorfkern sammelt sich rund um den Kirchplatz, während Prama, Schattseite und Sonnseite lockerer in der Landschaft liegen. Diese Lage erklärt, weshalb Wege aus dem Ort rasch in die Bergregion führen und zugleich Alltagswege zu den Nachbargemeinden wichtig bleiben. Der Goinger Bach läuft durch das Zentrum. Das Gemeindegebiet umfasst unterschiedliche Nutzungen vom Dorfplatz über Höfe und Wiesen bis zu alpinen Routen. Das Panorama ist präsent, doch das Dorf bleibt ein ganzjähriger Wohnort mit kommunalen Einrichtungen und Nahversorgung.
Ein Dorfplatz mit langer Geschichte
Die Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz und Laurentius steht direkt am Kirchplatz. Die Gemeinde führt sie gemeinsam mit mehreren Kapellen und dem Dorfbrunnen als Sehenswürdigkeiten. Kirche, Brunnen und Dorfstraße liegen nahe beieinander und machen den Ortskern zu einem gut lesbaren öffentlichen Raum. In der Umgebung wurde am Rerobichl über Jahrhunderte Kupfer und Silber gewonnen. Die Bergleute lebten unter anderem in Prama; der Abbau endete im 18. Jahrhundert. Diese Geschichte zeigt eine frühere wirtschaftliche Verbindung zwischen dem Dorf und den Erzvorkommen im Berggebiet. Heute markieren Kirche und Kapellen die Struktur des Siedlungskerns.
Tourismus, Landwirtschaft und Betriebe
Die Arbeitsstättenzählung 2024 weist für Going 227 Arbeitsstätten und 906 Beschäftigungsverhältnisse am Arbeitsort aus. Im tertiären Sektor lagen 77,9 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse. Der zweisaisonale Tourismus ist im Ort konkret sichtbar: Das Bio-Hotel Stanglwirt am Kaiserweg bietet Übernachtung, Gastronomie und Freizeitangebote. Daneben führt die Gemeinde Handwerksbetriebe wie Elektro Grottenthaler sowie Gastronomie im eigenen Verzeichnis. Die Betriebe bedienen Gäste und Einheimische, während Bauernhöfe die Flächen um den Dorfkern bewirtschaften. Der hohe Dienstleistungsanteil erklärt sich damit nicht aus einem einzigen Hotel; mehrere Tätigkeiten verteilen sich auf Ortskern, Tal und Hanglagen.
Badesee und Wege
Der Goinger Badesee liegt am Fuß des Wilden Kaisers. Die Gemeinde beschreibt eine flache Bucht für Kinder und Nichtschwimmer, einen Spielpark und Liegeflächen; der Badebetrieb ist saisonal. Vom Dorf aus führen im Sommer Wander- und Radwege in die Berglandschaft. Im Winter werden diese Wege durch Ski- und Langlaufangebote ergänzt. Der See bietet Familien einen Aufenthalt am Talboden, während die Bergwege längere Ausflüge ermöglichen. Wer durch den Ort geht, findet am Kirchplatz die Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz. Der spätbarocke Bau entstand 1774/75 und ist ein klarer Orientierungspunkt zwischen Dorfstraße und den verstreuten Ortsteilen.
Quellen und Belege
- STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026
- Going am Wilden Kaiser – Wikipedia, feste Artikelversion · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Versionsgeschichte
- Gemeinde Going - Startseite
- Gemeinde Going - Startseite - Unsere Gemeinde - Der Ort - Sehenswürdigkeiten
- Statistik Austria, Arbeitsstättenzählung 2024
- Startseite, Badesee und kommunale Angebote
- Badesee-Seite
- Sehenswürdigkeiten, Pfarrkirche am Kirchplatz
- Gemeindeeintrag Bio-Hotel Stanglwirt, Kaiserweg 1 und Angebote
- Wirtschaftsverzeichnis, Hotel und Elektro Grottenthaler
- Pfarrkirche, Kirchplatz, Bau 1774/75 und Besuchsangebot
Stand der Angaben: 15.10.2026
