HÖFEN KENNENLERNEN
Höfen: Zwischen Lech und Hahnenkamm
Höfen liegt südwestlich von Reutte zwischen dem Lech und dem Hahnenkamm. Die Gemeinde im Bezirk Reutte hat 1.284 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) und 8,36 Quadratkilometer Fläche. Ihr Siedlungsband reicht vom Talboden bis an den Fuß des Berges; die Bergbahn und der Flugplatz Reutte-Höfen zeigen, wie nah Freizeitangebote und Verkehrsinfrastruktur beieinanderliegen.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Höfen (Tirol) – Wikipedia, feste Artikelversion
Siedlungsband am Lech
Höfen liegt auf der linken Seite des Lech im Reuttener Becken. Die Ortschaft gliedert sich in die dicht zusammengewachsenen Bereiche Höfen, Hornberg und Platten; weiter oben am Hahnenkamm stehen nur einzelne Häuser, die nicht dauerhaft bewohnt sind. Vom Tal aus steigt das Gemeindegebiet zur Höfener Alm und zum Hahnenkamm an. Diese Nähe von Siedlung, Fluss und Berg prägt den Ort stärker als eine klare Trennung in Dorf und Ausflugsgebiet. Reutte liegt nur wenige Kilometer entfernt, während die Lechtalstraße B 198 den Verkehr entlang des Flusses bündelt. Höfen verbindet damit eine eigenständige Wohngemeinde mit kurzen Wegen zum Bezirkshauptort und einer Berglandschaft, die direkt hinter den Häusern beginnt.
Arbeitsplätze in Gewerbe und Dienstleistungen
In Höfen zählte Statistik Austria 2024 insgesamt 105 Arbeitsstätten und 700 Beschäftigungsverhältnisse am Arbeitsort. 35,9 Prozent der Beschäftigten entfielen auf den sekundären Sektor; weitere 62,1 Prozent auf Dienstleistungen. Ein konkretes Beispiel ist die Höfener Alm: Sie serviert traditionelle Tiroler Gerichte und stellt Speck und Würste selbst her; auch Käse und Butter stammen von der Alm. Die Arbeit verbindet Viehwirtschaft, Verarbeitung und saisonale Bewirtung auf dem Berg. Gleichzeitig pendeln 76,2 Prozent der am Wohnort erwerbstätigen Personen aus. Die 700 Beschäftigungsverhältnisse zeigen eine erhebliche örtliche Beschäftigung, obwohl viele Erwerbstätige aus Höfen ihren Arbeitsplatz anderswo haben.
Quellen: Arbeitsstätten- und Beschäftigtenzahlen 2024 · Höfener Alm – Über uns und Angebot
Furt, Flößerei und neue Verbindungen
Höfen wurde 1427 erstmals urkundlich genannt. Bevor eine Brücke Reutte und Lechaschau verband, führte hier eine Furt über den Lech nach Ehenbichl. Salztransporte und das Flößen von Holz nutzten diesen Übergang; die Lage am Fluss war somit Verkehrsraum und Arbeitsgrundlage zugleich. Im frühen 17. Jahrhundert wurde Flachs angebaut, später entwickelte sich daraus das Textilwerk Reutte. Der Flugplatz wurde 1956 für Segelflieger eröffnet. Heute verweist die Betreiberseite auf Rund- und Schnupperflüge der ansässigen Vereine; für den Flugbetrieb gelten Einschränkungen und eine vorherige Genehmigung. Besuche und Flüge müssen deshalb mit Betreiber oder Vereinen vorab geklärt werden. Die Geschichte Höfens ist damit immer wieder von Wegen geprägt, die das Dorf an Orte und Märkte jenseits des Lechs anschlossen.
Quellen: Höfen (Tirol) – Wikipedia, feste Artikelversion · Flugplatz Reutte-Höfen – Piloteninformation
Bergbahn und Dorfangebote
Der Hahnenkamm ist zugleich Landschaftskulisse und Freizeitgebiet. Die Bergbahn erschließt von Höfen aus die Höfener Alm; oben liegen Wanderwege und alpine Routen. Die bewirtschaftete Alm liegt auf 1.670 Metern und ist auch über einen markierten Fußweg erreichbar. Im Tal finden Bewohner Einrichtungen wie Gemeindeamt, Kindergarten und Hahnenkammhalle. Die Gemeinde führt außerdem Gastronomiebetriebe im Ortsgebiet, darunter das Panoramarestaurant an der Bergbahn.
Quellen: Höfen (Tirol) – Wikipedia, feste Artikelversion · Bergwelt Hahnenkamm – Sommerbetrieb und Wandergebiet
Quellen und Belege
- STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026
- Höfen (Tirol) – Wikipedia, feste Artikelversion · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Versionsgeschichte
- Arbeitsstätten- und Beschäftigtenzahlen 2024
- Flugplatz Reutte-Höfen – Piloteninformation
- Gemeinde Höfen – Gastronomie und Einrichtungen
- Höfener Alm – Über uns und Angebot
- Bergwelt Hahnenkamm – Sommerbetrieb und Wandergebiet
Stand der Angaben: 15.10.2026
