STADTGEMEINDE · TIROL

Imst

Bezirkshauptstadt, Handelsort und Ausgangspunkt in die Berge.

GEMEINDEKENNZIFFER70203
Imster Oberstadt mit der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Imster Oberstadt mit der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt · Foto: Haeferl · „Imst - Oberstadt mit Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt“ · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Für regionalinfo.at verkleinert und als AVIF komprimiert; kein zusätzlicher Zuschnitt. Weitergabe unter derselben Bildlizenz.
Einwohner
11 076
01.01.2026
Fläche
113,39 km²
Bevölkerungsdichte
97,7
Einwohner je km²
PLZ des Gemeindeamtes
6460
Keine vollständige PLZ-Liste

Datenquelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026 · aufbereitet für regionalinfo.at.

IMST KENNENLERNEN

Imst: Stadtleben am Eingang zur Rosengartenschlucht

Imst ist Bezirkshauptstadt und zugleich ein eng gefasster Stadtraum zwischen Inn und den Hängen des Muttekopfs. Die Stadtgemeinde zählt 11.076 Einwohnerinnen und Einwohner (1. Jänner 2026) und umfasst 113,39 Quadratkilometer. Am Stadtrand beginnen die Wege in die Rosengartenschlucht; im Zentrum liegen Geschäfte, Schulen und Verwaltung nahe beieinander. Diese Mischung aus regionalem Versorgungsort und Zugang in die Bergwelt prägt Imst stärker als eine einzelne Sehenswürdigkeit.

Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Stadtgemeinde Imst - Startseite

Stadt im Tal, Berge vor der Tür

Die Siedlung liegt auf einer Terrasse oberhalb des Gurgltals und wird von den Wasserläufen rund um den Schinderbach gegliedert. Der Stadtkern mit seinen Plätzen und Gassen ist kompakt, während sich Wohngebiete an den Hängen und in Richtung Brennbichl ausdehnen. Im Norden erhebt sich der Muttekopf; südlich öffnen sich Wege in Richtung Inn und Gurgltal. Wer durch Imst geht, wechselt rasch zwischen belebten Geschäftsstraßen, historischen Häusern und steilen Pfaden. Von der Innenstadt führt ein Weg entlang des Schinderbachs zur Rosengartenschlucht. Die Schlucht ist kein abgelegenes Ausflugsziel, sondern beginnt nahe am Zentrum und macht den Übergang von der Stadt in die alpine Landschaft direkt erlebbar.

Quellen: Stadtgemeinde Imst - Startseite · Stadtgemeinde Imst - Startseite - Meine Stadt - Wissenswertes - Geschichte - Entwicklung

Arbeitsplätze und regionale Dienste

Die Arbeitsstättenzählung 2024 erfasst in Imst 1.169 Arbeitsstätten und 8.068 Beschäftigte in Arbeitsstätten; 80,2 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse entfallen auf den Dienstleistungssektor. Das passt zur Rolle als Bezirkshauptstadt mit Handel, Verwaltung, Gesundheit und Bildung. Zugleich hat die Stadt eine industrielle Tradition, die bis heute sichtbar ist: Die Gemeinde nennt im Museumsrundgang die Textilfirma Gottstein, die in Imst Stoffe für internationale Designer produziert. Der hohe Dienstleistungsanteil zeigt, wie stark Imst für Menschen aus der Umgebung als Einkaufs-, Schul- und Verwaltungsort arbeitet. Zugleich bleibt Stoffherstellung ein konkreter Teil des örtlichen Gewerbes.

Quellen: Statistik Austria – Arbeitsstättenzählung 2024 · Stadtgemeinde Imst - Startseite - Meine Stadt - Wissenswertes - Geschichte - Entwicklung

Markt, Handel und textile Arbeit

Die Markterhebung von 1282 machte Imst früh zu einem Handelsplatz im Oberland. Im Mittelalter brachten Bergbau und Fernhandel Einkommen; später wurden Vogelhandel und die Strele’sche Handelskompanie wichtig. Die 1763 gegründete Strele’sche Handelskompanie machte Imst zu einem frühen Standort der Tiroler Textilindustrie. Ihre Entwicklung brachte Handel und Herstellung enger zusammen. Im 19. Jahrhundert folgten Textilbetriebe, darunter Gottstein, dessen Stoffproduktion heute fortgeführt wird. Diese Geschichte erklärt, warum Imst nicht nur von seiner Verwaltung und dem Handel lebt: Gewerbe und Herstellung gehören lange zum Stadtbild. Das Museum im Ballhaus erzählt diese Entwicklung gemeinsam mit der Geschichte von Bergbau, Handwerk und Alltagsleben.

Quellen: Stadtgemeinde Imst - Startseite - Meine Stadt - Wissenswertes - Geschichte - Entwicklung · Stadtgemeinde Imst - Startseite

Schlucht, Museum und Stadtleben

Die Rosengartenschlucht führt vom Stadtrand hinauf Richtung Hoch-Imst. Der Weg folgt dem Schinderbach zwischen Felswänden und Wasserfällen; Stege und Brücken machen den engen Einschnitt zugänglich. Wegen des alpinen Geländes sind festes Schuhwerk und Aufmerksamkeit sinnvoll, und saisonale Sperren können den Zugang verändern. Im Zentrum bietet das Museum im Ballhaus einen anderen Blick auf Imst: Seine Ausstellung verbindet Stadtgeschichte, Bergbau, Handwerk und Kultur. Der Weg dorthin führt durch die Innenstadt, deren Plätze und Geschäfte den Alltag der Bezirkshauptstadt zeigen. In Hoch-Imst ergänzen Bergbahnen und Freizeitangebote die städtischen Einrichtungen.

Quellen: Stadtgemeinde Imst - Startseite · Stadtgemeinde Imst - Startseite - Meine Stadt - Wissenswertes - Geschichte - Entwicklung

Quellen und Belege

Stand der Angaben: 14.10.2026

GEOGRAFIE

Imst auf der Karte

Gemeindegebiet · Stand 01.01.2026

Rot: aus amtlichen Gemeindegrenzen abgeleitet und für die Anzeige vereinfacht. Kartenhintergrund: basemap.at. Quellen und Methodik

GEMEINDE IN ZAHLEN

Einwohner im Zeitvergleich

StichtagEinwohner
31.10.2011 · Registerzählung9 506
31.10.2021 · Registerzählung10 936
01.01.2026 · Bevölkerungsstand11 076

Die Abstände zwischen den Stichtagen sind unterschiedlich. Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026.

Gebäude · 31.10.2021
2 378
NUTS-3-Region
Tiroler Oberland (AT334)

VOR ORT ENTDECKEN

Besonderheiten & Ausflugsziele

ÜBER DIE GEMEINDEGRENZE HINAUS

Nachbargemeinden von Imst

Nachbarschaft aus gemeinsamen Grenzabschnitten der amtlichen Geometrien abgeleitet. Reine Berührungspunkte und ausländische Gemeinden sind nicht enthalten.