GEMEINDE · STEIERMARK

Sankt Marein-Feistritz

Kirchen, bäuerliche Arbeit und Wege zwischen Mur und Feistritz

GEMEINDEKENNZIFFER62045
Sankt Marein bei Knittelfeld und Sankt Martha in der Gemeinde Sankt Marein-Feistritz
Sankt Marein bei Knittelfeld und Sankt Martha in der Gemeinde Sankt Marein-Feistritz · Foto: David Bauer · „Sankt Marein bei Knittelfeld“ · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 · Für regionalinfo.at verkleinert und als AVIF komprimiert; kein zusätzlicher Zuschnitt. Weitergabe unter derselben Bildlizenz.
Einwohner
1 984
01.01.2026
Fläche
70,61 km²
Bevölkerungsdichte
28,1
Einwohner je km²
PLZ des Gemeindeamtes
8733
Keine vollständige PLZ-Liste

Datenquelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026 · aufbereitet für regionalinfo.at.

SANKT MAREIN-FEISTRITZ KENNENLERNEN

Sankt Marein-Feistritz: Zwei Täler im Alltag verbunden

Sankt Marein-Feistritz verbindet zwei frühere Gemeinden südlich der Mur: Sankt Marein bei Knittelfeld und Feistritz bei Knittelfeld. Die Gemeinde im Bezirk Murtal zählt 1.984 Einwohnerinnen und Einwohner (1. Jänner 2026) und umfasst 70,61 Quadratkilometer. Seit der Gemeindefusion 2015 bilden ihre Dörfer einen gemeinsamen Verwaltungsraum mit eigenständigen Ortskernen.

Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Sankt Marein-Feistritz – Wikipedia, feste Artikelversion

Orte südlich der Mur

Das Gemeindegebiet reicht vom Mareiner Boden bis an die Mur und zu den südöstlichen Ausläufern der Seckauer Alpen. Sechs Katastralgemeinden und 15 Ortschaften spiegeln die verstreute Besiedlung wider. Zwischen den Ortsteilen liegen landwirtschaftliche Flächen und Waldstücke. Die S36 erschließt das Gebiet für Wege nach Knittelfeld und zu weiteren Orten des Murtals. In Sankt Marein und Feistritz markieren die Kirchen eigene historische Mittelpunkte, während Schule und Kinderbetreuung die gemeinsame Gemeinde im Alltag verbinden. Abseits der größeren Verkehrsachse wechseln kleine Dorfkerne, offene Flächen und bewaldete Hänge einander ab. Diese Landschaft prägt sowohl die Arbeit auf den Höfen als auch kurze Wege in die Natur.

Quellen: Sankt Marein-Feistritz – Wikipedia, feste Artikelversion · Gemeinde Sankt Marein-Feistritz: Startseite

Arbeit und Pendeln

Die Arbeitsstättenzählung 2024 erfasste in Sankt Marein-Feistritz 464 Beschäftigte am Arbeitsort. 36,0 Prozent der Arbeitsstätten gehörten zum primären Sektor; zugleich pendelten 79,4 Prozent der erwerbstätigen Einwohnerinnen und Einwohner zur Arbeit aus. Wiesen, Äcker und Waldflächen werden von örtlichen Höfen bewirtschaftet. In den Dörfern gibt es daneben konkrete Gewerbetätigkeiten: eine Tischlerei fertigt Bau- und Möbelarbeiten, eine Reparaturwerkstätte bearbeitet Metall, und Gaststätten versorgen Gäste wie Einheimische. Die S36 bindet die Gemeinde an Arbeitsorte des Murtals an. So stehen lokale Landwirtschaft und kleine Gewerbebetriebe neben einem Alltag, in dem viele Menschen außerhalb der Gemeinde arbeiten.

Quellen: STATISTIK AUSTRIA: Arbeitsstättenzählung 2024 · Sankt Marein-Feistritz – Wikipedia, feste Artikelversion · Gemeinde Sankt Marein-Feistritz: Wirtschaft

Kirchen und Dorfgeschichte

Die Geschichte der beiden Ortsteile ist älter als ihre heutige Verwaltungseinheit. Die Pfarre Sankt Marein reicht ins 11. Jahrhundert zurück; die heutige Pfarrkirche Mariä Geburt zeigt eine spätgotische Gestalt und prägt den Ortskern. In Feistritz steht eine Filialkirche, die den beiden Johannes gewidmet ist. Schloss Prankh ergänzt dieses historische Bild als herrschaftlicher Bau im Gemeindegebiet. Solche Orte zeigen, wie sich kirchliche und adelige Zentren neben bäuerlichen Siedlungen entwickelt haben. Heute liegen kommunale Aufgaben, Vereine und Dienste auf mehrere Ortsteile verteilt. Das erklärt die doppelte Namensform und macht die Gemeindestruktur im Alltag sichtbar.

Quellen: Sankt Marein-Feistritz – Wikipedia, feste Artikelversion · Gemeinde Sankt Marein-Feistritz: Pfarr- und Filialkirchen · Pfarre St. Marein bei Knittelfeld: Kirchen und Gottesdienste

Leben zwischen den Zentren

Für viele Wege ist die Orientierung auf Knittelfeld und andere Arbeitsorte der Region Teil des Alltags. Die hohe Auspendlerquote verweist auf diese Verbindung; zugleich sorgen örtliche Vereine, Nahversorgung und kommunale Einrichtungen für Angebote vor Ort. Die Landschaft südlich der Mur bietet Wege durch offene Kulturlandschaft und kleinere Waldgebiete. Sie ist eng mit der Landwirtschaft verbunden, deren Flächen die Siedlungen voneinander trennen und zugleich ihre Umgebung prägen. Ein Besuch lässt sich an den Dorfkirchen und am Schloss Prankh ausrichten; sie liegen in einer Gemeinde, in der der Wechsel zwischen Ortskern und Landschaft rasch geschieht. Die Namen Marein und Feistritz bleiben im Ortsbild, in den Pfarren und in den alltäglichen Wegen präsent.

Quellen: Sankt Marein-Feistritz – Wikipedia, feste Artikelversion · Gemeinde Sankt Marein-Feistritz: Pfarr- und Filialkirchen

Quellen und Belege

Stand der Angaben: 14.10.2026

GEOGRAFIE

Sankt Marein-Feistritz auf der Karte

Gemeindegebiet · Stand 01.01.2026

Rot: aus amtlichen Gemeindegrenzen abgeleitet und für die Anzeige vereinfacht. Kartenhintergrund: basemap.at. Quellen und Methodik

GEMEINDE IN ZAHLEN

Einwohner im Zeitvergleich

StichtagEinwohner
31.10.2011 · Registerzählung1 991
31.10.2021 · Registerzählung2 053
01.01.2026 · Bevölkerungsstand1 984

Die Abstände zwischen den Stichtagen sind unterschiedlich. Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026.

Gebäude · 31.10.2021
807
NUTS-3-Region
Westliche Obersteiermark (AT226)

VOR ORT ENTDECKEN

Besonderheiten & Ausflugsziele

ÜBER DIE GEMEINDEGRENZE HINAUS

Nachbargemeinden von Sankt Marein-Feistritz

Nachbarschaft aus gemeinsamen Grenzabschnitten der amtlichen Geometrien abgeleitet. Reine Berührungspunkte und ausländische Gemeinden sind nicht enthalten.