GEMEINDE · STEIERMARK

Fladnitz an der Teichalm

Neun Ortschaften zwischen bäuerlicher Kulturlandschaft und Ausflugsgebiet

GEMEINDEKENNZIFFER61758
Fladnitz an der Teichalm in einer grünen Tallandschaft
Fladnitz an der Teichalm in einer grünen Tallandschaft · Foto: Christian Pirkl · „Fladnitz Teichalm 7518 Styria“ · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Für regionalinfo.at verkleinert und als AVIF komprimiert; kein zusätzlicher Zuschnitt. Weitergabe unter derselben Bildlizenz.
Einwohner
1 829
01.01.2026
Fläche
66,38 km²
Bevölkerungsdichte
27,6
Einwohner je km²
PLZ des Gemeindeamtes
8163
Keine vollständige PLZ-Liste

Datenquelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026 · aufbereitet für regionalinfo.at.

FLADNITZ AN DER TEICHALM KENNENLERNEN

Fladnitz an der Teichalm: vom Becken auf die Alm

Fladnitz an der Teichalm reicht vom Passailer Becken bis in die alpine Landschaft der Teichalm. Die Gemeinde im Bezirk Weiz zählt 1.829 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) und umfasst 66,38 Quadratkilometer. Seit 2015 gehören auch Tulwitz und Tyrnau dazu. Zwischen den neun Ortschaften liegen Hoflandschaften, bewaldete Hänge und Almen; das Gemeindegebiet umfasst damit sowohl Wohnorte als auch ein weithin bekanntes Ausflugsgebiet.

Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Fladnitz an der Teichalm – offizielle Gemeindeseite

Vom Talboden auf die Alm

Die Höhenlage reicht von rund 650 bis 1.720 Metern. Im Süden liegt der Hauptort Fladnitz im Passailer Becken; weiter oben öffnet sich die Landschaft zur Teichalm und zum Naturpark Almenland. Neun Ortschaften, darunter Nechnitz, Schrems, Tulwitzdorf und Tyrnau, verteilen sich auf das Gemeindegebiet. Wohnen, Landwirtschaft und kommunale Infrastruktur liegen in mehreren Tälern und Hanglagen, während auf der Teichalm Freizeitangebote und Beherbergung hinzukommen. Die Gemeindereform 2015 vereinigte Fladnitz mit Tulwitz und Tyrnau.

Quellen: Fladnitz an der Teichalm – Wikipedia, feste Artikelversion · Fladnitz an der Teichalm – offizielle Gemeindeseite

Geschichte und gemeinschaftliches Leben

Römische Spuren sind in Fladnitz in der Kirchhofmauer sichtbar: Ein Grabstein aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert wurde dort eingemauert. Die heutige Pfarrkirche ist dem heiligen Nikolaus geweiht; ihr spätgotischer Bau geht vermutlich auf das späte 15. Jahrhundert zurück. Der Hochaltar entstand 1736. Die Kirche verbindet archäologische Spuren mit späterer religiöser Kunst und steht im Ortszentrum. Im Gemeindeleben bringen Vereine und Einrichtungen die verstreuten Orte zusammen. Die Trachtenkapelle ist seit 1820 belegt, die Theatergruppe führt jährlich ein Stück auf. Schule und Kindergarten liegen im Hauptort. Auf der Teichalm ergänzen Sport- und Freizeitangebote den Alltag, sodass sich die Gemeinde nicht allein über den Tourismus definiert.

Quellen: Fladnitz an der Teichalm – Wikipedia, feste Artikelversion · Fladnitz an der Teichalm – offizielle Gemeindeseite · Pfarre Fladnitz – Gemeindeseite

Arbeit zwischen Landwirtschaft und Gastgewerbe

Die Arbeitsstättenzählung 2024 verzeichnete in Fladnitz 952 Beschäftigungsverhältnisse; 37,6 Prozent davon entfielen auf Produktion und Bau. Zugleich pendelten 59,3 Prozent der aktiv Erwerbstätigen mit Wohnsitz in der Gemeinde zur Arbeit aus. Für örtliche Fertigung steht Josef Göbel: In Fladnitz entstehen Möbel und komplette Innenausbauten, wobei das Tischlerhandwerk mit computergesteuerten Maschinen verbunden wird. Die Teichalm schafft Arbeit in Beherbergung und Gastronomie für Tagesgäste und Urlauber. Am See verkauft ein Almladen regionale Produkte. Auf den Wiesen und Almen wirtschaften landwirtschaftliche Betriebe, deren Bewirtschaftung die offene Kulturlandschaft erhält.

Quellen: Fladnitz an der Teichalm – Wikipedia, feste Artikelversion · Statistik Austria – Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindetab · SFG – Tischlerei Josef Göbel in Fladnitz · Teichalmsee – Tourismusverband Oststeiermark

Teichalmsee und Pfarrkirche

Der Teichalmsee ist ein öffentlich erreichbares Ausflugsziel im Gemeindegebiet; im Sommer werden Tretboote angeboten. Der benachbarte Moorlehrpfad ist nur saisonal begehbar; der See selbst bleibt ganzjährig zugänglich. Die Teichalm ist Ausgangspunkt für Wanderungen im Naturpark Almenland und bietet Wege, Gastronomie und Unterkünfte. Im Tal liegt die Pfarrkirche Fladnitz, deren spätgotischer Bau und barocker Hochaltar den Ortskern prägen. Beide Ziele zeigen unterschiedliche Landschaftsräume: den Almraum mit saisonalen Freizeitangeboten und den Hauptort mit Schule, Geschäften und Kirche. Wer zwischen ihnen unterwegs ist, durchquert eine von Höfen und Wiesen geprägte Berglandschaft. Die Ausflugsangebote ergänzen den Alltag der Einwohner; zugleich bleibt Landwirtschaft eine prägende Nutzung der Höhenlagen.

Quellen: Fladnitz an der Teichalm – Wikipedia, feste Artikelversion · Fladnitz an der Teichalm – offizielle Gemeindeseite · Teichalmsee – Tourismusverband Oststeiermark · Pfarre Fladnitz – Gemeindeseite

Quellen und Belege

Stand der Angaben: 14.10.2026

GEOGRAFIE

Fladnitz an der Teichalm auf der Karte

Gemeindegebiet · Stand 01.01.2026

Rot: aus amtlichen Gemeindegrenzen abgeleitet und für die Anzeige vereinfacht. Kartenhintergrund: basemap.at. Quellen und Methodik

GEMEINDE IN ZAHLEN

Einwohner im Zeitvergleich

StichtagEinwohner
31.10.2011 · Registerzählung1 848
31.10.2021 · Registerzählung1 789
01.01.2026 · Bevölkerungsstand1 829

Die Abstände zwischen den Stichtagen sind unterschiedlich. Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026.

Gebäude · 31.10.2021
695
NUTS-3-Region
Oststeiermark (AT224)

VOR ORT ENTDECKEN

Besonderheiten & Ausflugsziele

ÜBER DIE GEMEINDEGRENZE HINAUS

Nachbargemeinden von Fladnitz an der Teichalm

Nachbarschaft aus gemeinsamen Grenzabschnitten der amtlichen Geometrien abgeleitet. Reine Berührungspunkte und ausländische Gemeinden sind nicht enthalten.