SANKT ANDRÄ-HÖCH KENNENLERNEN
Sankt Andrä-Höch: Weinberge bis zum Demmerkogel
Sankt Andrä-Höch verbindet mehrere Siedlungen im Sausal mit dem 671 Meter hohen Demmerkogel. Die Gemeinde im Bezirk Leibnitz zählt 1.708 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) und umfasst 20,63 Quadratkilometer. Von der Weinlandschaft führen Wege hinauf zu einer öffentlich zugänglichen Aussichtswarte und zur Schmetterlingswiese. Die Gemeinde entstand 1969 aus vier früher selbständigen Gemeinden; ihre Ortsteile bewahren bis heute eine deutlich gegliederte Siedlungsstruktur.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Gemeinde St. Andrä-Höch
Hügel, Weinbau und Höhenwege
Das Gemeindegebiet reicht von rund 318 bis 671 Meter Seehöhe. Es liegt rund 35 Kilometer südlich von Graz und etwa 15 Kilometer westlich von Leibnitz im Sausal, dessen Hügel durch Weinbau und kleine Siedlungskerne geprägt sind. Brünngraben, Fantsch, Höch, Neudorf im Sausal, Reith, Rettenberg, Sankt Andrä im Sausal und Sausal sind die acht Ortschaften. Der Demmerkogel ist die höchste Erhebung des Sausaler Weinlandes. Seine Wege erschließen Weingärten, Wald und den Gipfel; die Schmetterlingswiese ist ein eigenes Naturziel. So liegen Weinbauflächen und Ausflugswege auf engem Raum beieinander.
Quellen: Sankt Andrä-Höch – Wikipedia, feste Artikelversion · Aussichtswarte
Weinbau und lokale Arbeitsplätze
Die Arbeitsstättenzählung erfasste 2024 in Sankt Andrä-Höch 159 Arbeitsstätten und 304 Beschäftigte an Arbeitsstätten. 34,6 Prozent der Arbeitsstätten gehörten zum primären Sektor, während 52,8 Prozent dem Dienstleistungsbereich zugeordnet waren; 82 Prozent der Erwerbstätigen am Wohnort pendelten aus. Weinbau prägt auch konkrete örtliche Tätigkeiten: Die Gemeinde führt unter ihren Betrieben etwa ein Unternehmen für Kürbiskernölprodukte und ein Weingut, daneben Handwerk, Handel und Pflegeangebote. Der Sausaler Wein- und Kulturkeller in Schloss Harrachegg nutzt einen Gewölbekeller aus dem Jahr 1648 für Veranstaltungen; Außenanlagen umfassen einen Weinwanderweg, der verschiedene Reberziehungsformen zeigt. Das Beispiel verbindet den örtlichen Weinbau mit Veranstaltungen und einem öffentlich beschriebenen Lehrweg.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindeergebnisse · Arbeit und Wirtschaft · Keller und Nutzung · Außenanlagen und Weinweg
Aussicht und Natur erleben
Die neue Aussichtswarte auf dem Demmerkogel wurde 2023 eröffnet. Ihre Plattform liegt 23,8 Meter hoch; von dort reicht der Blick bei passendem Wetter über die vier Himmelsrichtungen. Direkt anfahren darf man nicht: Die Zufahrt ist für Kraftfahrzeuge gesperrt, geparkt wird beim größten Klapotetz der Welt, von wo ein rund 15-minütiger Wanderweg zur Warte führt. In der Umgebung liegt die Schmetterlingswiese, ein naturnaher Lebensraum am Gipfel. Ein weiterer Weg ist „Das große Abenteuer am Demmerkogel“: Auf 3,856 Kilometern erschließt er acht Stationen und endet am Naturschutzgebiet. Die Wege bieten Aussicht und Naturerlebnis für unterschiedliche Besucher.
Quellen: Aussichtswarte · Gemeinde St. Andrä-Höch
Zusammengewachsen aus vier Gemeinden
Sankt Andrä-Höch entstand am 1. Jänner 1969 durch den Zusammenschluss von Brünngraben, Höch und Neudorf im Sausal mit Sankt Andrä im Sausal. Die einst getrennten Orte sind heute über die Wege durch das Hügelland miteinander verbunden. Ein sichtbares Erbe der älteren Geschichte ist die Pfarrkirche St. Andrä im Sausal; daneben beherbergt Schloss Harrachegg den Sausaler Wein- und Kulturkeller. Die Gemeinde hat einen Kindergarten in Höch und eine Volksschule im Ort St. Andrä. Vereine und örtliche Betriebe ergänzen diese Alltagsinfrastruktur. Weinbau, Wege und Kulturangebote verbinden die Ortsteile im hügeligen Gebiet.
Quellen: Sankt Andrä-Höch – Wikipedia, feste Artikelversion · Gemeinde St. Andrä-Höch
Quellen und Belege
- STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026
- Sankt Andrä-Höch – Wikipedia, feste Artikelversion · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Versionsgeschichte
- STATISTIK AUSTRIA – Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindeergebnisse
- Aussichtswarte
- Außenanlagen und Weinweg
- Keller und Nutzung
- Gemeinde St. Andrä-Höch
- Arbeit und Wirtschaft
Stand der Angaben: 14.10.2026
