MÖGGERS KENNENLERNEN
Möggers auf dem Pfänderstock
Möggers liegt auf dem Pfänderstock über dem Leiblachtal. Die Gemeinde im Bezirk Bregenz zählt 565 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) und umfasst 11,45 Quadratkilometer. Die Höhenlage öffnet an geeigneten Stellen den Blick zum Bodensee und nach Lindau; zugleich bestimmen Wiesen, Weiler und Wald den Alltag stärker als ein dichter Ortskern. Möggers grenzt im Osten an das deutsche Westallgäu. Die Nähe zur Grenze prägt Wege und Nachbarschaften, während die Gemeinde selbst eine ländliche Struktur mit verstreuten Siedlungsteilen bewahrt.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Möggers – Wikipedia, feste Artikelversion
Weiler und Landschaft
Das Gemeindegebiet besteht aus kleinen Ortsteilen und einzelnen Höfen auf dem Höhenrücken. Landwirtschaftliche Flächen nehmen einen großen Anteil ein und prägen das offene Landschaftsbild. Von den höher gelegenen Wegen öffnet sich der Blick nach Westen über den Bodensee; in anderen Richtungen schließen Wälder und Hügel das Gelände. Die Lage zwischen Leiblachtal und Westallgäu macht Möggers zu einem Übergangsraum: Das Gemeindegebiet gehört politisch zu Vorarlberg, während nahe Ziele auf deutscher Seite liegen. Für das Ortsleben heißt das, dass Nahversorgung und öffentliche Einrichtungen über ein kleines, weit auseinandergezogenes Siedlungsnetz organisiert werden.
Quellen: Möggers – Wikipedia, feste Artikelversion · Gemeinde Möggers - Startseite - Unser Dorf - Wissenswertes - Zahlen und Fakten
Kirche und Erinnerung
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortsgebiets stammt aus dem 13. Jahrhundert. Möggers entwickelte sich als Pfarr- und Bauerngemeinde auf dem Höhenzug; die Pfarrkirche hl. Ulrich bildet bis heute einen zentralen Orientierungspunkt. Weiter östlich liegt die Ulrichskapelle in einer Waldlichtung. Sie ist über Wege aus dem Grenzraum erreichbar und gehört zu den markanten historischen Orten der Gemeinde. Die beiden Sakralbauten stehen in unterschiedlichen räumlichen Zusammenhängen: Die Pfarrkirche gehört zum Dorf, die Kapelle zur stilleren Waldlandschaft. So wird die Geschichte nicht nur im Ortskern, sondern auch in der Umgebung sichtbar.
Arbeiten in einer kleinen Gemeinde
2024 wurden in Möggers 58 Arbeitsstätten und 119 Beschäftigte an diesen Arbeitsorten gezählt. 48,3 Prozent der Arbeitsstätten lagen im primären Sektor, also in Land- und Forstwirtschaft; 74,8 Prozent der aktiv Erwerbstätigen mit Wohnort Möggers pendelten aus. Diese Zahlen zeigen die ungewöhnlich starke Rolle der Landwirtschaft unter den örtlichen Betrieben, zugleich aber den engen Bezug zum Arbeitsmarkt außerhalb. Die Höfe nutzen Wiesen und Weiden auf dem Pfänderstock und halten damit Flächen offen, die auch das Landschaftsbild prägen. Dienstleistungen und Gewerbe ergänzen die lokale Struktur; ihre Arbeitsplätze reichen allein nicht für die meisten Erwerbstätigen des Wohnorts.
Quellen: Statistik Austria – Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindeergebnisse · Gemeinde Möggers - Startseite
Unterwegs am Pfänderstock
Ein Netz aus Spazier- und Wanderwegen verbindet Möggers mit Scheidegg und den benachbarten Ortsteilen. Die Ulrichskapelle liegt an einer solchen Wegeverbindung und kann als Zwischenziel besucht werden. Der Weg führt durch Wald und über Höhenlagen, von denen sich immer wieder Ausblicke auf den Bodensee ergeben. Am Grenzübergang wird sichtbar, dass die Wege nach Scheidegg nicht an der Staatsgrenze enden. Wer die Kapelle als Ziel wählt, erlebt einen anderen Teil des Gemeindegebiets als beim kurzen Weg zur Pfarrkirche im Dorf. Die veröffentlichte Rundtour ab Scheidegg misst gut zwölf Kilometer und ist als leicht eingestuft.
Quellen: Extra Route
Quellen und Belege
- STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026
- Möggers – Wikipedia, feste Artikelversion · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Versionsgeschichte
- Gemeinde Möggers - Startseite
- Gemeinde Möggers - Startseite - Unser Dorf - Wissenswertes - Zahlen und Fakten
- Extra Route
- Statistik Austria – Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindeergebnisse
- Pfarre Möggers, Gemeinde
Stand der Angaben: 15.10.2026
