GEMEINDE · VORARLBERG

Brand

Ein Bergdorf, dessen Alltag und Arbeitsplätze eng mit den Bergen verbunden sind.

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Brand im winterlichen Bergtal
Brand im winterlichen Bergtal · Foto: Erwin1990 · „Brand in Vorarlberg“ · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 · Für regionalinfo.at verkleinert und als AVIF komprimiert; kein zusätzlicher Zuschnitt. Weitergabe unter derselben Bildlizenz.
Einwohner
736
01.01.2026
Fläche
40,27 km²
Bevölkerungsdichte
18,3
Einwohner je km²
PLZ des Gemeindeamtes
6708
Keine vollständige PLZ-Liste

Datenquelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026 · aufbereitet für regionalinfo.at.

BRAND KENNENLERNEN

Brand: Leben am Ende des Brandnertals

Brand liegt am oberen Ende des Brandnertals an der Alvier, umgeben von den Gipfeln des Rätikons. Die Gemeinde hat 736 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) und eine Fläche von 40,27 Quadratkilometern. Auf engem Talboden konzentrieren sich Siedlung und Versorgung; darüber öffnen sich Almflächen, Bergwälder und hochalpine Landschaften.

Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026

Ein Dorf im Hochtal

Der Siedlungskern liegt auf rund 1.037 Metern Seehöhe. Die Alvier durchzieht das Tal, dessen Hänge rasch in steile Bergflanken übergehen. Südlich des Orts ragt die Schesaplana bis 2.965 Meter auf; sie markiert zugleich die Grenze zur Schweiz. Brand ist über die Landesstraße mit Bludenz verbunden; die Straße endet im Tal und führt nicht über einen Pass weiter. Landwirtschaftliche Flächen und Almen nehmen nur einen kleineren Teil des Gemeindegebiets ein, während Wald und alpines Gelände das Landschaftsbild bestimmen. Dadurch ist die Gemeinde stärker auf die Talverbindung und regionale Versorgung ausgerichtet als Orte an Durchgangsrouten. Die Höhenlage wirkt sich auch auf die Siedlungsform aus: Häuser, Kirche und touristische Infrastruktur reihen sich entlang des Talbodens, während Wege in höhere Lagen unmittelbar vom Dorf aus beginnen.

Quellen: Brand (Vorarlberg) – Wikipedia, feste Artikelversion · Bergbahnen Brandnertal: Über uns

Dienstleistungen und Bergbahnen als Arbeitsfelder

Die Arbeitsstättenzählung 2024 verzeichnet in Brand 120 Arbeitsstätten und 489 Beschäftigte in Arbeitsstätten; 95,3 Prozent dieser Beschäftigten arbeiten im Dienstleistungssektor. Eine örtlich greifbare Tätigkeit ist der Betrieb der Bergbahnen: Sie bringen Gäste zu Wander- und Skigebieten und organisieren dafür den saisonalen Anlagenbetrieb. Das Unternehmen berichtet von rund 420.000 jährlichen Fahrten von Gästen in seinen Gondeln im gesamten Brandnertal; diese Zahl bezieht sich auf die gemeinsame Gesellschaft und nicht allein auf Brand. Der Auspendleranteil liegt bei 44,5 Prozent. Die Anlagen arbeiten je nach Saison im Sommer- und Winterbetrieb.

Quellen: Statistik Austria – Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindeergebnisse · Bergbahnen Brandnertal: Über uns · Kulturgeschichte von Brand

Walser Siedlung und Wandel zum Ferienort

Im 14. Jahrhundert ließen sich Walser Familien im Hochtal nieder, das zuvor von Nenzing aus als Alpgebiet genutzt worden war. Die erste urkundliche Erwähnung des Orts stammt aus dem Jahr 1347. Eine eigene Pfarre erhielt Brand 1727; zuvor war die Siedlung kirchlich und politisch eng mit Bürs verbunden. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts kamen zunehmend Gäste ins Tal. Der Ausbau von Bergbahnen und Liften seit den 1950er-Jahren veränderte die Möglichkeiten für den Wintertourismus und machte höher gelegene Bereiche leichter erreichbar. Heute trifft die gewachsene Dorfstruktur auf eine touristische Infrastruktur, die ganzjährig Arbeitsplätze und Besucher ins Tal bringt.

Quellen: Brand (Vorarlberg) – Wikipedia, feste Artikelversion · Kulturgeschichte von Brand

Gemeinschaft und Zugang zur Bergwelt

Das Gemeinschaftsleben findet in Brand in überschaubaren Einrichtungen statt: Spielgruppe, Kindergarten, Volksschule und Musikschule sind im Gebäude „zemmako“ zusammengefasst. Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt und der historische Pfarrhof bilden einen Mittelpunkt im Ortskern; die Kapelle Herz Jesu steht im Ortsteil Innertal. Zugleich beginnt der Übergang vom Dorf in die alpine Landschaft direkt am Talende. Der Lünersee liegt im Gemeindegebiet auf knapp 2.000 Metern und ist sowohl Naturraum als auch Speicher für die Stromerzeugung.

Quellen: Brand (Vorarlberg) – Wikipedia, feste Artikelversion · Bergbahnen Brandnertal: Über uns · Lünersee & Lünerseebahn

Quellen und Belege

Stand der Angaben: 15.10.2026

GEOGRAFIE

Brand auf der Karte

Gemeindegebiet · Stand 01.01.2026

Rot: aus amtlichen Gemeindegrenzen abgeleitet und für die Anzeige vereinfacht. Kartenhintergrund: basemap.at. Quellen und Methodik

GEMEINDE IN ZAHLEN

Einwohner im Zeitvergleich

StichtagEinwohner
31.10.2011 · Registerzählung654
31.10.2021 · Registerzählung761
01.01.2026 · Bevölkerungsstand736

Die Abstände zwischen den Stichtagen sind unterschiedlich. Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026.

Gebäude · 31.10.2021
309
NUTS-3-Region
Bludenz-Bregenzer Wald (AT341)

VOR ORT ENTDECKEN

Besonderheiten & Ausflugsziele

ÜBER DIE GEMEINDEGRENZE HINAUS

Nachbargemeinden von Brand

Nachbarschaft aus gemeinsamen Grenzabschnitten der amtlichen Geometrien abgeleitet. Reine Berührungspunkte und ausländische Gemeinden sind nicht enthalten.