ST. JOHANN IN TIROL KENNENLERNEN
St. Johann in Tirol: Zentrum im Leukental
St. Johann in Tirol liegt dort, wo sich das Leukental zu einem breiten Talkessel öffnet. Die Marktgemeinde im Bezirk Kitzbühel zählte am 1. Jänner 2026 9.908 Einwohner und umfasst 59,16 Quadratkilometer.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · St. Johann in Tirol – Wikipedia, feste Artikelversion
Zwischen Kaisergebirge und Kitzbüheler Horn
Im Talkessel von St. Johann treffen die Kitzbüheler Ache, die Reither Ache und die Fieberbrunner Ache zusammen und fließen als Großache weiter. Nördlich erhebt sich das Kaisergebirge, südlich das Kitzbüheler Horn; auch das Kalksteinmassiv begrenzt den Siedlungsraum. Straßen führen aus Richtung Fieberbrunn, Kössen und dem Sölllandl in den Marktort, der Bahnhof bindet ihn an die Bahn an. Die Ortsteile Almdorf, Apfeldorf, Mitterndorf und Weitau reichen vom Zentrum in die Umgebung. Im Ortskern bündeln sich Geschäfte und öffentliche Einrichtungen. Dadurch ist St. Johann für Menschen aus mehreren Tälern ein Einkaufs- und Dienstleistungsort, während in den äußeren Ortsteilen Wiesen und Höfe das Bild bestimmen.
Quellen: St. Johann in Tirol – Wikipedia, feste Artikelversion
Arbeitsplätze für das Leukental
Die Arbeitsstättenzählung erfasste 2024 in St. Johann 1.193 Arbeitsstätten und 7.305 Beschäftigungsverhältnisse am Arbeitsort. Im Zentrum bündeln sich Handel, Gastronomie und Dienstleistungen; die Fußgängerzone erleichtert Einkäufe und Besorgungen. Auch das produzierende Gewerbe ist vor Ort präsent: EGGER fertigt im Werk Weiberndorf Holzwerkstoffe und nutzt Abwärme aus der Produktion für die Wärmeversorgung umliegender Gebäude. 45,3 Prozent der aktiv Erwerbstätigen mit Wohnsitz in St. Johann pendelten aus. Gleichzeitig zieht der Marktort Beschäftigte aus den Nachbargemeinden an. Geschäfte im Ortskern und industrielle Arbeit am Werksstandort zeigen zwei unterschiedliche Seiten des regionalen Arbeitsplatzschwerpunkts.
Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Arbeitsstättenzählung 2024 · Blick in die Geschichte - Marktgemeinde St. Johann in Tirol · Fußgängerzone – Marktgemeinde St. Johann in Tirol · EGGER in Österreich – Werk St. Johann in Tirol
Geschichte im Ortskern
Die Geschichte des Ortes ist eng mit Kirche und Talwegen verbunden. Eine dem Täufer Johannes geweihte Kirche wird 1150 genannt; 1216 erscheint St. Johann als Pfarre und Dorfgemeinschaft. Die Pfarre wurde zum religiösen Bezugspunkt des Leukentals. Heute zeigt das Museum diese Geschichte in zwei historischen Gebäuden, die unterirdisch verbunden sind. Die Ausstellung behandelt Ortsgeschichte und Kaisergebirge; in der Galerie werden zeitgenössische Kunstwerke gezeigt. Damit verbindet der Besuch die Entwicklung des Marktortes mit der Bergwelt, die St. Johann räumlich umgibt.
Quellen: St. Johann in Tirol – Wikipedia, feste Artikelversion · Museum – Marktgemeinde St. Johann
Marktort mit eigenem Kulturleben
Das öffentliche Leben verteilt sich auf mehrere gut erreichbare Orte. Der Kaisersaal im Zentrum wird für Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt. Im Koasastadion gibt es Spielfelder, Leichtathletikanlagen und einen Skaterpark; im Winter dient es auch als Langlaufzentrum. Der Koasalauf wird seit 1973 ausgetragen und verknüpft den Marktort mit Wegen in die Umgebung. Für einen ruhigeren Besuch bietet sich das Museum an: Im Sommer ist es regelmäßig geöffnet, in der kälteren Jahreszeit sind Besichtigungen auf Anfrage möglich. So lassen sich vom Zentrum aus Ortsgeschichte, Kultur und Sport erschließen. Zum Wandern führen Wege weiter zum Kaisergebirge und zum Kitzbüheler Horn. Diese Nutzungen reichen über die Wintersaison hinaus und sind Teil des Alltags im Talkessel. Das Stadion liegt an der Salzburgerstraße und ist vom Zentrum erreichbar.
Quellen: Blick in die Geschichte - Marktgemeinde St. Johann in Tirol · Museum – Marktgemeinde St. Johann · Museum – Gemeindezeitung Juni 2025 · Koasastadion – Marktgemeinde St. Johann in Tirol · Kaisersaal – Marktgemeinde St. Johann in Tirol
Quellen und Belege
- STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026
- St. Johann in Tirol – Wikipedia, feste Artikelversion · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Versionsgeschichte
- Blick in die Geschichte - Marktgemeinde St. Johann in Tirol
- STATISTIK AUSTRIA – Arbeitsstättenzählung 2024
- Museum – Marktgemeinde St. Johann
- Museum – Gemeindezeitung Juni 2025
- Fußgängerzone – Marktgemeinde St. Johann in Tirol
- Koasastadion – Marktgemeinde St. Johann in Tirol
- Kaisersaal – Marktgemeinde St. Johann in Tirol
- EGGER in Österreich – Werk St. Johann in Tirol
Stand der Angaben: 15.10.2026
