GEMEINDE · SALZBURG

Hallwang

Historische Siedlung am Salzburger Stadtrand mit Gewerbe, Landwirtschaft und Bahnanschluss

GEMEINDEKENNZIFFER50316
Ortsansicht mit Pfarrkirche in Hallwang
Ortsansicht mit Pfarrkirche in Hallwang · Foto: Michielverbeek · „Hallwang bei Salzburg, die Katholische Pfarrkirche Sankt Martin Dm12068 in dorpszicht foto5 2017-08-13 13.09“ · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Für regionalinfo.at verkleinert und als AVIF komprimiert; kein zusätzlicher Zuschnitt. Weitergabe unter derselben Bildlizenz.
Einwohner
4 330
01.01.2026
Fläche
13,12 km²
Bevölkerungsdichte
330,1
Einwohner je km²
PLZ des Gemeindeamtes
5300
Keine vollständige PLZ-Liste

Datenquelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026 · aufbereitet für regionalinfo.at.

HALLWANG KENNENLERNEN

Hallwang zwischen Kirchbühel und Westbahn

Hallwang liegt unmittelbar nördlich der Stadt Salzburg. Der Kirchbühel mit der Pfarrkirche bildet einen historischen Mittelpunkt zwischen den verstreuten Ortschaften und Gewerbestandorten. Die Gemeinde zählt 4.330 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) und umfasst 13,12 Quadratkilometer.

Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Hallwang – Wikipedia, feste Artikelversion

Vier Ortschaften am Stadtrand

Die Gemeinde umfasst Berg, Esch, Hallwang und Zilling. Landwirtschaftliche Flächen und Wälder nehmen neben Wohn- und Gewerbegebieten weiterhin viel Raum ein. Fischach und Schleiferbach gehören zu den größeren Gewässern der Umgebung und fließen weiter Richtung Salzach. Die Nähe zur Stadt Salzburg ist im Alltag deutlich: Viele Wege führen zum Arbeiten, Einkaufen oder für Ausbildung in die Landeshauptstadt. Zugleich verfügt Hallwang über eigene Einrichtungen und bleibt ein eigenständiger Wohn- und Arbeitsort. Die Westbahn quert den Norden des Gemeindegebiets; der Bahnhof Hallwang-Elixhausen und die S-Bahn bieten eine Schienenverbindung in Richtung Salzburg und Oberösterreich. Die Ortschaft Hallwang umfasst unter anderem Tiefenbach und Tuffern; zu Esch gehören Matzing sowie Ober- und Unteresch. Diese kleinen Lagen verdeutlichen die kleinteilige Siedlungsstruktur außerhalb des zentralen Kirchbereichs. Das 2013 eröffnete Kulturzentrum ist ein eigener Veranstaltungsort für die Gemeinde.

Quellen: Hallwang – Wikipedia, feste Artikelversion · Gemeinde Hallwang – Chronik

Viele Arbeitsstätten im Einzugsgebiet Salzburgs

Hallwang zählte 2024 insgesamt 499 Arbeitsstätten und 2.287 Beschäftigungsverhältnisse am Arbeitsort. 74,5 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse lagen im Dienstleistungssektor; 23,4 Prozent entfielen auf Herstellung und Bau zusammen. Ein örtliches Beispiel aus der Produktion ist Geislinger an der Hallwanger Landesstraße. In Hallwang entwickelt und konstruiert das Unternehmen Kupplungen, Dämpfer und Antriebslösungen; Präzisionsteile werden hier zu Produkten montiert. Die Komponentenfertigung liegt vorwiegend am Kärntner Standort. Damit stehen technische Entwicklung und Montage neben Handel und Dienstleistungen im Salzburger Einzugsgebiet. Die Erhebung zählt Beschäftigungsverhältnisse am Arbeitsort, nicht die Zahl der arbeitenden Einwohner.

Quellen: Statistik Austria Arbeitsstättenzählung 2024 · Geislinger GmbH – Company · Geislinger – Karriere und Standorte

Kirche auf dem Kirchbühel

Die Besiedlung des Gemeindegebiets reicht bis in die Jungsteinzeit zurück; römische Gebäudereste und ein Grabstein wurden im Bereich der heutigen Pfarrkirche gefunden. Hallwang wird um das Jahr 1000 als „Locus Haldinwanc“ erwähnt. Eine Kapelle zum heiligen Michael stand bereits im Mittelalter auf dem Kirchbühel; 1197 wurde die gotische Martinskirche geweiht. Der Bau wurde später verändert und als barocke Kirche neu gestaltet. Diese lange Nutzung desselben erhöhten Platzes macht die Pfarrkirche zu einem sichtbaren Anker in einer Gemeinde, deren Siedlungen sonst über mehrere Ortschaften verteilt liegen.

Quellen: Gemeinde Hallwang – Chronik · Gemeinde Hallwang – Bürgerbroschüre

Schloss und Antoniuskapelle

Das Ensemble Söllheim liegt in der Ortschaft Berg. Der Kaufmann Johann Kaufmann erwarb den Ansitz im 17. Jahrhundert, gestaltete das Schloss barock um und ließ die Antoniuskapelle errichten. Die Wallfahrt zog viele Menschen an und stand zeitweise in Konkurrenz zu Maria Plain. Bis heute wird die Antonius-Oktav im Juni gefeiert. Schloss, Kapelle und Kaplaneistöckl bilden gemeinsam einen historischen Ort, der Hallwangs religiöse und bauliche Entwicklung ergänzt. Das Schloss ist privat genutzt; für Besucherinnen und Besucher ist daher die Kapelle beziehungsweise ein angekündigter Gottesdienst der belegte Zugang, keine allgemeine Schlossbesichtigung.

Quellen: Gemeinde Hallwang – Bürgerbroschüre · Gemeinde Hallwang – Pfarre Veranstaltungen

Quellen und Belege

Stand der Angaben: 13.10.2026

GEOGRAFIE

Hallwang auf der Karte

Gemeindegebiet · Stand 01.01.2026

Rot: aus amtlichen Gemeindegrenzen abgeleitet und für die Anzeige vereinfacht. Kartenhintergrund: basemap.at. Quellen und Methodik

GEMEINDE IN ZAHLEN

Einwohner im Zeitvergleich

StichtagEinwohner
31.10.2011 · Registerzählung3 887
31.10.2021 · Registerzählung4 217
01.01.2026 · Bevölkerungsstand4 330

Die Abstände zwischen den Stichtagen sind unterschiedlich. Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026.

Gebäude · 31.10.2021
1 259
NUTS-3-Region
Salzburg und Umgebung (AT323)

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Besonderheiten & Ausflugsziele

ÜBER DIE GEMEINDEGRENZE HINAUS

Nachbargemeinden von Hallwang

Nachbarschaft aus gemeinsamen Grenzabschnitten der amtlichen Geometrien abgeleitet. Reine Berührungspunkte und ausländische Gemeinden sind nicht enthalten.