MARKTGEMEINDE · OBERÖSTERREICH

Offenhausen

Ein alter Marktort zwischen Hausruckhügeln, Handwerk und lebendigem Ortskern.

GEMEINDEKENNZIFFER41814
Schloss Würting in Offenhausen
Schloss Würting in Offenhausen · Foto: Christoph Wurm · „Schloss Würting 2009“ · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 · Für regionalinfo.at verkleinert und als AVIF komprimiert; kein zusätzlicher Zuschnitt. Weitergabe unter derselben Bildlizenz.
Einwohner
1 701
01.01.2026
Fläche
15,06 km²
Bevölkerungsdichte
112,9
Einwohner je km²
PLZ des Gemeindeamtes
4625
Keine vollständige PLZ-Liste

Datenquelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026 · aufbereitet für regionalinfo.at.

OFFENHAUSEN KENNENLERNEN

Offenhausen: Marktgeschichte im Grünbachtal

Offenhausen entwickelte sich am Grünbach zum Markt und ist bis heute ein überschaubarer Mittelpunkt in den Hügeln des Hausruckviertels. Die Marktgemeinde im Bezirk Wels-Land hat 1.701 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 1. Jänner 2026) und umfasst 15,06 Quadratkilometer. Neben dem zentralen Markt gehören 32 Ortschaften und vier Katastralgemeinden zum Gemeindegebiet.

Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Offenhausen (Oberösterreich) – Wikipedia, feste Artikelversion

Grünbach und Hügelland

Das Gemeindegebiet liegt im Grünbachtal am östlichen Rand des Hausrucks. Der Grünbach durchzieht es von Westen nach Osten; die Siedlungen liegen auf sanften Rücken und in den Seitentälern. Landwirtschaft nimmt rund sieben Zehntel der Fläche ein, Wald knapp ein Fünftel. Offenhausen liegt rund 17 Kilometer von Wels entfernt und ist über die Grünbachtal-Landesstraße mit der Bezirkshauptstadt verbunden. Der Markt selbst bündelt Kirche, Brunnen, Gemeindeeinrichtungen und Nahversorgung, während die Ortschaften weit in das Umland reichen. Der kommunale Wanderweg vom Grünbach zum Rosenberg führt durch Wiesen und Wald und endet mit einem Rundgang am Marktplatz; die Gemeinde weist darauf hin, dass feuchte Abschnitte entlang des Baches geländetaugliches Schuhwerk erfordern.

Quellen: Offenhausen (Oberösterreich) – Wikipedia, feste Artikelversion

Vom Marktrecht zum regionalen Zentrum

Die erste urkundliche Erwähnung Offenhausens stammt aus dem Jahr 1140. Bereits 1534 erhielt der Ort das Marktrecht; damals war Offenhausen ein Zentrum für Handel, Gewerbe und Handwerk. Der Marktplatz bewahrt diese Rolle als öffentlicher Mittelpunkt. Die Pfarrkirche St. Stephan entstand in Renaissanceformen und erinnert mit dem Grabmal Jörgs III. von Perkheim an den Grundherrn, der die Markterhebung betrieben hatte. In der Kirche befindet sich außerdem das Hochaltarbild von Bartolomeo Altomonte aus dem Jahr 1754. Die Geschichte des Ortes ist auch in Alltagsorten abzulesen: Die Wäscheschwemme am Marktplatz wurde einst als Weiher zum Waschen genutzt, und der Brunnen war für Haushalte eine Wasserstelle.

Quellen: Offenhausen (Oberösterreich) – Wikipedia, feste Artikelversion · Marktgemeinde Offenhausen: Pfarrkirche St. Stephanus

Ein Marktplatz mit lokalen Erinnerungsorten

Vom Marktplatz führen markierte Wege in die umliegenden Ortschaften; der Christophorusweg steigt über Osterberg zu einem Rastplatz mit Blick über das Hügelland. Ein weiterer örtlicher Erinnerungsort ist die Jubiläumseiche, die 1908 zum 60-jährigen Thronjubiläum von Kaiser Franz Joseph gepflanzt wurde. Die Gemeinde führt auch Wege durch die Umgebung, etwa den Nordic-Walking-Weg über die Höhenrücken westlich und nördlich des Marktes. Auf der Runde durch Vornholz liegt auch die Maria-Hilf-Kapelle von 1742. Das Vereinsleben umfasst unter anderem Theateraufführungen des Heimatvereins. Die Marktgemeinde betreibt außerdem ein Freibad und führt Kinderbetreuung, Schule und soziale Angebote als örtliche Einrichtungen.

Quellen: Gemeinde Offenhausen: Wäscheschwemme Offenhausen · Gemeinde Offenhausen: Christophorusplatzl · Offenhausen (Oberösterreich) – Wikipedia, feste Artikelversion

Viele kleine Arbeitsorte, darunter Produktion und Handwerk

Die Arbeitsstättenzählung 2024 erfasste in Offenhausen 146 Arbeitsstätten mit 411 Beschäftigungsverhältnissen am Arbeitsort. 40,4 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse lagen im sekundären Sektor; 65,1 Prozent aller Arbeitsstätten entfielen auf Dienstleistungen. Der Ortsmix lässt sich an konkreten Tätigkeiten ablesen: Die Gemeindeseite führt etwa die Bauunternehmung Reinthaler, die als Baumeister und Betonwarenerzeuger arbeitet, sowie die Alpine Wood Vertriebs- und Verwaltungs GmbH mit Tischlereibranche. Auch ein lokaler Metalltechniker ist im Branchenverzeichnis verzeichnet. Landwirtschaft und kleine Gewerbe stehen neben regionalen Dienstleistungen. Der Auspendleranteil lag 2024 bei 81,7 Prozent der aktiv Erwerbstätigen am Wohnort.

Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Arbeitsstättenzählung 2024, Gemeindeergebnisse · Marktgemeinde Offenhausen: Wirtschaft · Marktgemeinde Offenhausen: Bürgermeisterin / Wirtschaftspark

Quellen und Belege

Stand der Angaben: 13.10.2026

GEOGRAFIE

Offenhausen auf der Karte

Gemeindegebiet · Stand 01.01.2026

Rot: aus amtlichen Gemeindegrenzen abgeleitet und für die Anzeige vereinfacht. Kartenhintergrund: basemap.at. Quellen und Methodik

GEMEINDE IN ZAHLEN

Einwohner im Zeitvergleich

StichtagEinwohner
31.10.2011 · Registerzählung1 607
31.10.2021 · Registerzählung1 719
01.01.2026 · Bevölkerungsstand1 701

Die Abstände zwischen den Stichtagen sind unterschiedlich. Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026.

Gebäude · 31.10.2021
564
NUTS-3-Region
Linz-Wels (AT312)

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Besonderheiten & Ausflugsziele

ÜBER DIE GEMEINDEGRENZE HINAUS

Nachbargemeinden von Offenhausen

Nachbarschaft aus gemeinsamen Grenzabschnitten der amtlichen Geometrien abgeleitet. Reine Berührungspunkte und ausländische Gemeinden sind nicht enthalten.