STADTGEMEINDE · OBERÖSTERREICH

Eferding

Eine der ältesten Städte Österreichs verbindet einen dichten historischen Kern mit regionalen Diensten.

GEMEINDEKENNZIFFER40503
Stadtplatz von Eferding
Stadtplatz von Eferding · Foto: Liberaler Humanist · „Stadtplatz Eferding, 08.07.2018“ · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 · Für regionalinfo.at verkleinert und als AVIF komprimiert; kein zusätzlicher Zuschnitt. Weitergabe unter derselben Bildlizenz.
Einwohner
4 435
01.01.2026
Fläche
2,81 km²
Bevölkerungsdichte
1 578,0
Einwohner je km²
PLZ des Gemeindeamtes
4070
Keine vollständige PLZ-Liste

Datenquelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026 · aufbereitet für regionalinfo.at.

EFERDING KENNENLERNEN

Eferding: Stadtgeschichte auf engem Raum

Eferding ist eine kleine Stadt mit großer historischer Dichte: Das Zentrum liegt rund zwei Kilometer von der Donau entfernt, mitten im fruchtbaren Becken. Die Stadtgemeinde im Bezirk Eferding zählt 4.435 Einwohnerinnen und Einwohner (1. Jänner 2026) und umfasst 2,81 Quadratkilometer. Auf engem Raum stehen mittelalterliche Kirchen und Bürgerhäuser neben Schulen, Geschäften und Einrichtungen für die umliegenden Gemeinden.

Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Gemeindeverzeichnis 2026 · Eferding – Wikipedia, feste Artikelversion

Stadt im Eferdinger Becken

Eferding liegt auf etwa 271 Metern Seehöhe im Hausruckviertel. Das Gemeindegebiet ist klein und dicht bebaut; die Donau, die in früheren Jahrhunderten weit in das Becken hineinreichte, liegt heute etwa zwei Kilometer entfernt. Die Stadt ist Verwaltungs- und Versorgungszentrum, auch wenn die Bezirkshauptmannschaft ihren Sitz 2016 nach Grieskirchen verlegte. Zugleich reicht die Bedeutung des Orts über die Stadtgrenze hinaus: Im umliegenden Becken werden Gemüse und Obst angebaut, und die Bezirksstadt bündelt Dienstleistungen für eine landwirtschaftlich geprägte Region.

Quellen: Eferding – Wikipedia, feste Artikelversion · Eferding - DIE Stadt im Land - Startseite · Land Oberösterreich – Eferding: Geschichte und Geografie

Dienste für Stadt und Umland

Die Arbeitsstättenzählung 2024 verzeichnet 474 Arbeitsstätten in Eferding und 3.812 Beschäftigungsverhältnisse am Arbeitsort; 87,8 Prozent der Arbeitsstätten und 74,1 Prozent der Beschäftigung entfielen auf den tertiären Sektor. Ein konkreter Betrieb im Zentrum ist die Café Konditorei Weltzer am Stadtplatz 25. Die Stadtgemeinde führt das Lokal als Café und nennt Snacks und Mehlspeisen als Angebot. Im umliegenden Eferdinger Landl werden mehr als 70 Gemüsearten angebaut; ein Teil wird frisch vermarktet, ein Teil zu Sauergemüse verarbeitet. Die Arbeitsstättenstatistik zählt Tätigkeiten am Arbeitsort, nicht Unternehmen oder Erwerbstätige am Wohnort; regionale Gemüseerzeugung ist zudem keine allein der Stadt zurechenbare Zahl.

Quellen: STATISTIK AUSTRIA – Arbeitsstättenzählung 2024 · Stadtgemeinde Eferding – Café Konditorei Weltzer · BMLUK – Eferdinger Landl Gemüse

Stadtrecht und Schaunberger Erbe

Eferding wurde 1067 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1222 das Stadtrecht. Damit gehört es zu den ältesten Städten Österreichs. Im 14. Jahrhundert gelangte die Stadt an die Grafen von Schaunburg; nach deren Aussterben 1559 kamen Stadt und Herrschaft an die Starhemberger. Die Stadtgeschichte verbindet Herrschaft und Bürgertum: Für 1405 sind 75 Berufe belegt, ein Hinweis auf eine schon damals differenzierte städtische Wirtschaft. Schloss Starhemberg blieb im Besitz der Familie, während sich der Stadtplatz als öffentlicher Mittelpunkt entwickelte. Die Stadtpfarrkirche, im Volksmund Eferdinger Dom genannt, entstand zwischen 1451 und 1505. Ihre dreischiffige spätgotische Halle, die Grabdenkmäler und das reich gestaltete Südportal machen sie zu einem markanten Bau im Zentrum.

Quellen: Stadtgemeinde Eferding – Geschichte von Eferding · Stadtgemeinde Eferding – Stadtpfarrkirche · Eferding – Wikipedia, feste Artikelversion

Kirchen, Wege und städtischer Alltag

Am Stadtplatz und in den angrenzenden Gassen liegen Rathaus, Geschäfte und historische Häuser dicht beieinander. Neben der katholischen Stadtpfarrkirche erinnert das evangelische Bethaus an die Zeit der Toleranzpatente; es entstand 1830 bis 1833 und blieb in seiner ursprünglichen Gestalt weitgehend erhalten. Das Stadtmuseum und der Jubiläumsweg ergänzen die sichtbaren Bauwerke um Geschichten von Menschen, Berufen und Ereignissen. Für den Alltag gibt es Volksschulen, Mittelschulen, eine Handelsakademie, Musikschule und Stadtbücherei. Das Erlebnisbad, Sportanlagen und Radwege schaffen zusätzliche Freizeitangebote. Der Donauradweg führt durch die Stadtregion, während die Bahn- und Busverbindungen Eferding mit Wels, Linz und den umliegenden Gemeinden verbinden.

Quellen: Eferding – Wikipedia, feste Artikelversion · Eferding - DIE Stadt im Land - Startseite · Eferding - DIE Stadt im Land - Startseite - Unsere Stadt - Tourismus - Sehenswürdigkeiten

Quellen und Belege

Stand der Angaben: 10.10.2026

GEOGRAFIE

Eferding auf der Karte

Gemeindegebiet · Stand 01.01.2026

Rot: aus amtlichen Gemeindegrenzen abgeleitet und für die Anzeige vereinfacht. Kartenhintergrund: basemap.at. Quellen und Methodik

GEMEINDE IN ZAHLEN

Einwohner im Zeitvergleich

StichtagEinwohner
31.10.2011 · Registerzählung3 866
31.10.2021 · Registerzählung4 261
01.01.2026 · Bevölkerungsstand4 435

Die Abstände zwischen den Stichtagen sind unterschiedlich. Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Gemeindeverzeichnis 2026.

Gebäude · 31.10.2021
874
NUTS-3-Region
Linz-Wels (AT312)

VOR ORT ENTDECKEN

Besonderheiten & Ausflugsziele

ÜBER DIE GEMEINDEGRENZE HINAUS

Nachbargemeinden von Eferding

Nachbarschaft aus gemeinsamen Grenzabschnitten der amtlichen Geometrien abgeleitet. Reine Berührungspunkte und ausländische Gemeinden sind nicht enthalten.